Nintendo: Fortsetzung von Breath of the Wild auf 2023 verschoben

Nintendo lässt Fans weiter warten. Die Entwickler benötigen mehr Zeit für den Bau der neuen Open World.

Artikel veröffentlicht am , Daniel Ziegener
Eiji Aonuma bittet um Geduld.
Eiji Aonuma bittet um Geduld. (Bild: Nintendo)

Die Fortsetzung von The Legend of Zelda: Breath of the Wild wird verschoben. Das Spiel wird nicht vor dem Frühjahr 2023 erscheinen. Das hat Produzent Eiji Aonuma am Dienstag in einer Videobotschaft angekündigt und sich bei den Fans entschuldigt. Bisher war eine Veröffentlichung noch für 2022 geplant.

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Aonuma erklärt, das Team benötige mehr Zeit. "Um das Spielerlebnis zu etwas Besonderem zu machen, arbeitet das gesamte Entwicklungsteam weiterhin fleißig am Spiel, also bitte noch ein wenig warten", sagt er. Noch ist wenig über die Fortsetzung bekannt. Selbst der Name steht noch nicht fest. Nintendo spricht nur vom "Sequel zu Breath of the Wild". Dass deutet zusammen mit den bisher veröffentlichten Spielszenen darauf hin, dass sich der neueste Legend-of-Zelda-Teil stark am erfolgreichen Vorgänger orientieren wird.

Das 2017 erschienene The Legend of Zelda: Breath of the Wild erhielt Höchstwertungen in der Spielepresse und verkaufte sich bis Dezember 2021 fast 26 Millionen Mal. Auch Golem.de war im Test begeistert von der offenen Spielwelt, auch wenn Breath of the Wild mit Traditionen der Serie bricht.

Verschiebungen gehören zur Spieleentwicklung

Nintendo-Designer Shigeru Miyamoto soll nach einer dreimonatigen Verschiebung von Mario 64 gesagt haben: "Ein verspätetes Spiel ist letztendlich gut, aber ein überstürztes Spiel ist für immer schlecht". Diese Philosophie dürfte Nintendo auch dazu bewogen haben, bei der Entwicklung von Metroid Prime 4 gleich ganz von vorne anzufangen.

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Eine Terminänderung ist in der Spieleentwicklung nicht ungewöhnlich. Selbst die beiden größten Open-World-Veröffentlichungen dieses Jahres, Elden Ring und Horizon Forbidden West, benötigten zum Ende der Entwicklung noch einige Monate länger als geplant.

Wie ein Spiel aussieht, das zu früh erscheint, zeigte Cyberpunk 2077. Im Dezember 2020 erschien das Rollenspiel mit massiven technischen Mängeln. Das zog eine Sammelklage nach sich. Seitdem versucht Entwickler CD Projekt Red das Miyamoto-Zitat zu widerlegen und veröffentlicht konstant neue Updates, um das Spiel zu verbessern.

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