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Nintendo: Erster Patentsieg für Philips

Nintendo und Philips steht eine Reihe von Patentverfahren in aller Welt bevor. Jetzt ist ein erstes Urteil in Großbritannien gefallen - zugunsten von Philips. Großes Ziel des niederländischen Konzerns ist ein Verkaufsverbot für die Wii U.
/ Peter Steinlechner
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Wii U auf einer Spielemesse (Bild: Kevork Djansezian / Getty Image News)
Wii U auf einer Spielemesse Bild: Kevork Djansezian / Getty Image News

Mitte Mai 2014 hat Philips vor einem US-Gericht , aber auch in einer Reihe weiterer Länder, Klage gegen Nintendo eingereicht. In Großbritannien ist jetzt ein erstes Urteil zugunsten von Philips gefallen. Die Richter sind der Auffassung, dass Nintendo mit dem Controller seiner Konsole Wii zwei Patente von Philips verletzt, wie Bloomberg berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Dem niederländischen Konzern stehe Schadenersatz zu. Allerdings habe Nintendo angekündigt, in Berufung zu gehen.

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Im Grunde ist die Entscheidung nur der Auftakt für eine Reihe weiterer Verfahren in den USA sowie in Deutschland, Frankreich und weiteren Ländern. Auf diese hat das Urteil natürlich keine direkten Auswirkungen - es ist aber ein erster Fingerzeig, wie die Richter entscheiden könnten.

Die größte Gefahr droht Nintendo aus dem Verfahren in den USA. Dort fordert Philips neben Schadenersatz auch ein Verkaufsverbot für die aktuelle Konsole Wii U. Nach Ansicht von Philips verstößt Technologie, die in dem Controller des Geräts verbaut ist, gegen zwei Patente von Philips. Nach Angaben des Konzerns hat er Nintendo bereits 2011 per Brief über die Rechteverletzung informiert, aber nie eine Antwort erhalten.


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