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Nintendo Classic Mini: Super-Mario-Savegame als Schlupfloch

Die Minikonsole NES Classic wurde gehackt, Besitzer können nun per USB-Kabel auch andere als die vorinstallierten 30 Spiele verwenden. Der erste Schritt für den vom Hersteller nicht vorgesehenen Zugriff ist offenbar ein Savegame in Super Mario Bros.
/ Peter Steinlechner
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Das Nintendo NES Classic ist gehackt. (Bild: Nintendo)
Das Nintendo NES Classic ist gehackt. Bild: Nintendo

Das von Nintendo im Herbst 2016 veröffentlichte NES Classic (Test auf Golem.de) ist eigentlich ein geschlossenes System. Weder verfügt die Minikonsole über WLAN-Zugriff noch über Bluetooth oder irgendeine andere, offiziell den Zugriff auf die interne Software vorgesehene Schnittstelle. Trotzdem haben es Bastler nun offenbar geschafft, auf die Hardware zuzugreifen – und das sogar ohne die Notwendigkeit, das Gerät zu öffnen.

NES Classic Mini im Vergleichstest – Fazit
NES Classic Mini im Vergleichstest – Fazit (01:53)

Arstechnica.com berichtet(öffnet im neuen Fenster), dass es zwei Möglichkeiten gibt, auf der NES Classic weitere Spiele zu installieren – die dann, wie die von Nintendo mitgelieferten Titel, per Emulation ausgeführt werden. Lustigerweise ist beim offenbar etwas einfacheren Hack, der von russischen Programmierern stammen soll, der erste Schritt: Erstelle ein Savegame in Super Mario Bros. Die Spiele, oder entsprechend andere nicht dafür vorgesehen Software, gelangen dann per Micro-USB in die NES Classic.

Das genaue Vorgehen ist in diversen Foren erklärt. Wer seine NES Classic manipuliert, sollte sich wie immer bei derartigen Basteleien natürlich darüber im Klaren sein, dass er damit erstens gegen die Nutzungsbedingungen verstößt und zweitens den schicken kleinen Kasten unter Umständen beschädigt. Offiziell kostet die NES Classic rund 70 Euro, aber wegen Lieferengpässen werden die Geräte derzeit unter der Hand für noch deutlich mehr Geld gehandelt.


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