Abo
  • Services:
Anzeige
Jetzt auch an der frischen Luft: Pokémon Go lockt nach draußen.
Jetzt auch an der frischen Luft: Pokémon Go lockt nach draußen. (Bild: Martin Wolf)

Nintendo auf dem Smartphone: Pokémon Go Out!

Jetzt auch an der frischen Luft: Pokémon Go lockt nach draußen.
Jetzt auch an der frischen Luft: Pokémon Go lockt nach draußen. (Bild: Martin Wolf)

Gamer an die frische Luft - das ist das Spielprinzip von Pokémon Go. Wir haben ein paar von ihnen getroffen und festgestellt: Das Spiel hat sich seit den 90ern zwar verändert, der Spaß aber nicht.
Ein Bericht von Martin Wolf

Der Pokémon-Hype ist in Deutschland angekommen - mal wieder, sollte man hinzufügen. Mit dem Smartphone kann man seit Anfang Juli virtuell Monster fangen. Die Pokémon werden auf dem Bildschirm in die echte Umgebung eingeblendet. Augmented Reality nennt sich dieses Prinzip der erweiterten Realität. Es lockt die Spieler, die früher allein am Gameboy Pokémon gespielt haben, an die frische Luft und unter Menschen. Etwa Dave, den wir am Berliner Alexanderplatz treffen. "Jetzt begegne ich Leuten, die ich nicht kannte, und man spricht sich an. Das ist schon toll", sagt er. Er wusste schon die Namen der 150 Pokémon der ersten Generation auswendig.

Anzeige

Die Premiere des Spiels für den Gameboy begeisterte in den 90er Jahren ein vorwiegend jugendliches Publikum. Schon damals nervte die Pokémanie Nichtspieler. Unmengen von Merchandisingprodukten, TV-Serien und Spin-offs wie Kartenspiele taten ihr übriges und ließen allerorts Befürchtungen um den Geisteszustand der Heranwachsenden aufkommen.

Beispiel gefällig? Eine Boulevardzeitung wartete mit der haarsträubenden Geschichte eines englischen Jungen auf, der angeblich seine kleine Schwester im Radio gegen eine Pikachu-Sammelkarte tauschen wollte. Experten warnten gar davor, dass die Pokémon-Kartenspiele kriminelle Energien befördern könnten. Selbst die Kirchen sorgten sich zeitweise um das Seelenheil der Jüngsten. Die Begründung: Das Spielprinzip weise Parallelen zu Rollenspielen auf, der Schritt zu Tarotkarten, Astrologie und Ouija-Brettern sei nicht weit.

Im Jahr 2016 hat sich das Spiel grundlegend gewandelt. Soziale Interaktion durch den Tausch gefangener Pokémon war schon immer ein wichtiger Aspekt der Serie, aber die Jagd fand rein virtuell statt, im Kinderzimmer, auf dem Autorücksitz oder bei Oma in der Küche. Jetzt gilt es, im Freien nach Monstern zu suchen. Per GPS ermittelt die App den aktuellen Standort und blendet auf einer Übersichtskarte Spielelemente ein. "Ich glaub, das haben die echt entwickelt, damit die Nerds mal rausgehen," sagt Jasmin. Das Spiel ist anders als früher, das Jagdfieber ist ähnlich.

  • Dieses Pokémon heißt Schlurp und nutzt seine Zunge als Waffe. (Screenshot: Martin Wolf)
  • Ohne externen Akku geht nichts bei der Monsterjagd. (Foto: Martin Wolf)
  • Die Serie hatte auf nahezu jedem System von Nintendo einen Ableger. (Foto: Martin Wolf)
  • Die nächste Generation macht sich mit dem Smartphone auf die Suche nach Pokémon. (Foto: Martin Wolf)
  • Jasmin, Sunny und Dave haben sich durch Pokémon Go kennengelernt. (Foto: Martin Wolf)
  • Hornliu ist ein eher kleines Pokémon. (Screenshot: Martin Wolf)
Ohne externen Akku geht nichts bei der Monsterjagd. (Foto: Martin Wolf)

"Man erkennt sich natürlich, überall blau leuchtende Bildschirme", erzählt sie. Ihre derzeitige Statistik: Level 9 und 29 gefangene Pokémon. Begonnen hat sie in den 90er Jahren mit der gelben Pokémon-Edition mit Pikachu. "Ich bin gestern mit Freunden unterwegs gewesen, wir haben 40 Minuten für eine Strecke gebraucht, die wir normalerweise in 10 Minuten schaffen. Wir haben alle Pokéstops abgeklappert, und als es dann dunkler wurde, sah man die anderen Spieler, die wie Zombies durch die Gegend stapften. Das war schon amüsant."

Wer sich nicht bewegt, kommt bei Pokémon Go nicht voran. Deshalb muss anders gespielt werden als früher am Gameboy.

Es ist nicht alles Gold 

eye home zur Startseite
Pallchek 21. Jul 2016

Mag sein das die es mit Prepaid karten kaufen können. Es werden aber auch viele dabei...

Pallchek 21. Jul 2016

Aber das klingt doch soooo viel logischer xD. Ne Spaß, klar wenn es sehr offentlich...

Prypjat 21. Jul 2016

Dieses Phänomen hatte ich mal, als ich Pokemon als Beifahrer laufen gelassen habe. Ich...

velo 21. Jul 2016

Man kann mit einem Jailbreak ein neues OS drauf machen? Das kann ich mir nicht...

Pallchek 20. Jul 2016

Haha, ich hab immer 3 Pfoten, bei den Blättern auf der Map taucht auch nie was auf und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DENIOS AG, Bad Oeynhausen
  2. Ingentis Softwareentwicklung GmbH, Nürnberg
  3. Deutsche Bundesbank, München
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 397€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. 29,99€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 48€)
  3. 294,78€ (zur Zeit günstigste RX 580 mit 8 GB)

Folgen Sie uns
       


  1. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  2. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  3. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  4. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  5. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  6. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  7. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  8. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  9. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt

  10. BGH-Urteil

    Banken dürfen Geld für SMS-TANs verlangen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Handyortung: Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
Handyortung
Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle
  1. Bundestrojaner BKA will bald Messengerdienste hacken können
  2. Bundestrojaner Österreich will Staatshackern Wohnungseinbrüche erlauben
  3. Staatstrojaner Finfishers Schnüffelsoftware ist noch nicht einsatzbereit

48-Volt-Systeme: Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
48-Volt-Systeme
Bosch setzt auf Boom für kompakte Elektroantriebe
  1. Elektroautos Bayern startet Förderprogramm für Ladesäulen
  2. Elektromobilität Staatliche Finanzhilfen elektrisieren Norwegen
  3. Elektromobilität Shell stellt Ladesäulen an Tankstellen auf

Anwendungen für Quantencomputer: Der Spuk in Ihrem Computer
Anwendungen für Quantencomputer
Der Spuk in Ihrem Computer
  1. Quantencomputer Ein Forscher in den unergründlichen Weiten des Hilbertraums
  2. Quantenprogrammierung "Die physikalische Welt kann kreativer sein als wir selbst"
  3. Quantenoptik Vom Batman-Fan zum Quantenphysiker

  1. Re: Ich verstehe dieses Urteil nicht

    Teebecher | 16:34

  2. Re: Warum nicht auch die ISS ganz oder teilweise...

    Bujin | 16:31

  3. Liebe Regierung...

    march | 16:31

  4. Re: Ich benutze zwar kein Android

    Trollversteher | 16:31

  5. Re: Offizielle Ladepunkte meist unbrauchbar

    PiranhA | 16:30


  1. 15:46

  2. 15:02

  3. 14:09

  4. 13:37

  5. 13:26

  6. 12:26

  7. 12:12

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel