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Nintendo: Absatz der Wii U bleibt stabil

Die Wii U verkauft sich weiter ordentlich – aber im Vergleich etwa zur Playstation 4 fällt sie immer weiter zurück. Neugierig macht die Aussage, dass sich Nintendo für Virtual Reality interessiert.
/ Peter Steinlechner , dpa
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Gamepad der Nintendo Wii U (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)
Gamepad der Nintendo Wii U Bild: Kevork Djansezian/Getty Images

Die Verkäufe der Nintendo(öffnet im neuen Fenster) -Spielekonsole Wii U bleiben stabil. Sie wird aber weiterhin von Sonys Playstation und Microsofts Xbox abgehängt. Der japanische Spielespezialist verkaufte im vergangenen Weihnachtsgeschäft wie schon ein Jahr zuvor rund 1,9 Millionen Geräte des Nachfolgemodells der einst sehr populären Wii.

Seit dem Start vor rund drei Jahren wurde Nintendo damit rund 12,6 Millionen Wii-U-Konsolen los. Zum Vergleich: Sony verkaufte allein im vergangenen Weihnachtsquartal 8,4 Millionen Geräte seiner Playstation 4, fast ein Drittel mehr als ein Jahr zuvor.

In diesem Jahr möchte Nintendo ein neues Gerät mit dem Projektnamen NX vorstellen. Es gibt vage Hinweise darauf, dass es sich dabei um ein Hybridsystem aus Konsole und Handheld handeln könnte. Möglicherweise geht es aber auch um Virtual Reality; jedenfalls hat Nintendo nun gesagt, sich für VR-Gaming zu interessieren. Allerdings hat sich Nintendo schon einmal mit einem entsprechenden Experiment blamiert: Der 1995 veröffentlichte Virtual Boy(öffnet im neuen Fenster) war ein Flop.

3D schwächelt

Der zweiten zentralen Säule des Nintendo-Geschäfts, der mobilen Konsole 3DS, macht die Konkurrenz von Smartphone-Spielen zunehmend zu schaffen. Im Weihnachtsquartal sank der Absatz über alle Modellvarianten hinweg auf 3,6 Millionen Geräte – von knapp fünf Millionen im Vergleichsquartal des Vorjahres.

Nintendo wollte jahrelang nicht auf den Smartphone-Trend eingehen und setzte nur auf den Verkauf von Games für eigene Geräte. Demnächst sollen auch Spiele für Smartphones und Tablets erscheinen. Dabei arbeitet die Firma mit der ehemaligen Google-Tochter Niantic Labs (Ingress) und mit dem japanischen Entwicklerstudio Dena zusammen.

Der Nintendo-Quartalsumsatz sank im Jahresvergleich um gut 18 Prozent auf 222 Milliarden Yen (rund 1,7 Milliarden Euro). Beim Gewinn gab es einen Rückgang von über einem Drittel auf 29 Milliarden Yen (221 Millionen Euro).

Nintendo stellt sich für das laufende Vierteljahr auf rote Zahlen ein. Die Gewinnprognose für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr blieb bei 35 Milliarden Yen (266 Millionen Euro), während schon nach den ersten neun Monaten ein Plus von 40,5 Milliarden Yen (308 Millionen Euro) in der Bilanz steht. Der schwächere Yen-Kurs hilft dem Konzern, nicht wie in vergangenen Jahren tiefer in die roten Zahlen zu rutschen.


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