Abo
  • Services:

Nintendo: Absatz der Switch liegt unterhalb der Erwartungen

Nach einem starken Start für die Switch laufen die Geschäfte bei Nintendo nun wieder schlechter als von Analysten erwartet. Die Absatzziele für die Hybridkonsole scheinen kaum noch erreichbar.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Nintendo Switch mit Super Mario Odyssey
Nintendo Switch mit Super Mario Odyssey (Bild: Nintendo)

Der japanische Spielehersteller Nintendo braucht ein sehr gutes Weihnachtsgeschäft, um noch seine Jahresziele erreichen zu können. In den Monaten Juli bis September 2018 wurde Nintendo durch das Fehlen neuer attraktiver Spiele für die Konsole Switch gebremst. Umsatz und operatives Ergebnis lagen unter den Erwartungen der Analysten.

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Die Japaner verkauften in dem Geschäftsquartal rund 3,2 Millionen Switch-Konsolen, damit stehen sie zur Hälfte des Geschäftsjahres bei rund 5,07 Millionen abgesetzten Geräten. Das Ziel, in den zwölf Monaten bis Ende März 2019 rund 20 Millionen Switch-Konsolen zu verkaufen, behielt Nintendo aber bei. Das würde bedeuten, dass der Absatz an Switch spürbar steigt.

Demnächst kommen mit einem Pokémon-Spiel für die Switch sowie mit Super Smash Bros zwar zwei potenzielle Hits auf den Markt. Die sind aber selbst für langjährige Fans von Nintendo nicht so interessant wie neue Spiele auf Basis von The Legend of Zelda oder Super Mario, wie sie der Hersteller 2017 auf den Markt bringen konnte.

Außerdem gibt es mit Red Dead Redemption 2 und einer Reihe weiterer Veröffentlichungen derzeit viele attraktive Titel, die nicht für die Switch erhältlich sind. Dazu kommt, dass potenzielle Käufer durch Gerüchte über eine für Ende 2019 geplante Neuauflage der Hybridkonsole noch auf das überarbeitete Modell warten könnten.

Immerhin: Ein positives Zeichen für die Geschäfte bei Nintendo war, dass im ersten Geschäftshalbjahr gut 42 Millionen Spiele verkauft wurden. Das sind knapp 90 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im vergangenen Quartal legte der Firmenumsatz leicht auf knapp 221 Milliarden Yen (rund 1,7 Milliarden Euro) zu, wie Nintendo am 30. Oktober 2018 mitteilte. Der Gewinn wuchs um 12,3 Prozent auf fast 34 Milliarden Yen (knapp 265 Millionen Euro).



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)

Anonymer Nutzer 30. Nov 2018

Auch wenn es zu simpel klingt: dann mach es nicht. Auch Deine Entscheidung zählt. Zur...

mnementh 05. Nov 2018

Die Nachfrage sinkt nicht, sie ist unterhalb der Erwartungen. Das ist ein Unterschied...

Clown 05. Nov 2018

Es scheint ja genügend Leute zu geben, die das bezahlen. Das ist ja letztlich das...

Clown 05. Nov 2018

Funktioniert aber auch nur mit ner richtig fixen Verbindung. Im Urlaub hab ich das mal...

Garius 01. Nov 2018

Nur weil du dir was zu der Story dazu interpretierst, wird sie durch nicht üppiger. Ich...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo)

Der Ring des Schweizer Startups Padrone soll die Maus überflüssig machen.

Padrone-Maus-Ring - Kampagnenvideo (Indiegogo) Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Vivy & Co.: Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit
Vivy & Co.
Gesundheitsapps kranken an der Sicherheit

35C3 Mit Sicherheitsversprechen geizen die Hersteller von Gesundheitsapps wahrlich nicht. Sie halten sie jedoch oft nicht.
Von Moritz Tremmel

  1. Krankenkassen Vivy-App gibt Daten preis
  2. Krankenversicherung Der Papierkrieg geht weiter
  3. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /