Abo
  • IT-Karriere:

Ninja Theory: Hellblade und eine Heldin mit Trauma

Auf den ersten Blick bietet Hellblade klassische Hau-drauf-Action - aber gleichzeitig will das Entwicklerstudio Ninja Theory auf ernsthafte Art auf das psychologische Trauma der Hauptfigur eingehen. In einem Trailer ist zu sehen, wie das die Wahrnehmung der Ingame-Realität verändert.

Artikel veröffentlicht am ,
Hellblade
Hellblade (Bild: Ninja Theory)

Egal ob er in der Hölle um sein Überleben, auf fremden Planeten um das Universum oder auf irdischen Schlachtfeldern kämpft: Eigentlich müsste sich so gut wie jeder Hauptcharakter eines Computerspiels nach seinem Abenteuer in psychologische Behandlung begeben, um irgendwie einen Umgang mit all den traumatischen Erlebnissen zu finden. In einem neuen Trailer zu Hellblade erzählt das britische Entwicklerstudio Ninja Theory, wie es derlei Themen aufgreifen möchte.

Stellenmarkt
  1. Pohl Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düren
  2. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München, München

So zeigt das Studio in dem Video, wie die durch psychische Störungen verzerrte Wahrnehmung der Realität in einem Spiel aussehen würde. Farben leuchten stärker, teils verschiebt sich das Farbspektrum sogar vollständig. Feste Strukturen geraten ins Wanken und lösen sich auf, der Boden verzerrt sich.

Ninja Theory hat diese Effekte nach eigenen Angaben in Kooperation mit Psychiatern und Traumaforschern entwickelt und auch mit der auf medizinische Forschung spezialisierten Stiftung Wellcome Trust zusammengearbeitet. Der Spieler soll nacherleben können, wie die Welt für jemanden wirkt, der "Halluzinationen sieht und hört, die er nicht kontrollieren kann", so Tameem Antoniades, Kreativchef von Ninja Theory, im Playstation Blog. "Aller Wahrscheinlichkeit nach kann das nicht wirklichkeitsgetreu dargestellt werden, aber wir glauben, dass Spiele uns näher heranbringen können als andere Medien."

Trotz dieser Themen soll Hellblade übrigens in weiten Teilen ein klassisches Actionspiel werden. Hauptfigur ist eine keltische Kriegerin namens Senua, die Stimmen hört und gegen Alptraumkreaturen kämpft. Ninja Theory hat bislang zusammen mit größeren Publishern an Titeln wie Heavenly Sword und Devil May Cry gearbeitet. Hellblade ist das erste unabhängig produzierte Spiel. Es soll 2016 für Windows-PC und Playstation 4 erscheinen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 49,94€
  2. 4,99€
  3. 1,72€

somedudeatwork 25. Aug 2015

Ninja Theory sind doch bekannt dafür das die eher, ähm, kindisch drauf sind (jedenfalls...

Fantasy Hero 25. Aug 2015

Warum erwähnt Ihr immer das Heavely Sword, wo doch das Enslaved ein Meisterwerk ist. ^^


Folgen Sie uns
       


Phase One IQ4 ausprobiert

Die Phase One IQ4 ist das Mittelformatsystem mit der höchsten Auflösung, das zur Zeit erhältlich ist. Wir haben die Profikamera getestet.

Phase One IQ4 ausprobiert Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
    Ricoh GR III im Test
    Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

    Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
    Ein Test von Andreas Donath

    1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
    2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

      •  /