Nimble Sense: TOF-Gestensteuerung für virtuelle Hände

Über Kickstarter sammelt Nimble VR Geld für eine neue Gestensteuerung namens Nimble Sense(öffnet im neuen Fenster) . Die kleine TOF-Kamera wird an Head Mounted Displays wie Oculus Rift montiert und soll eine bessere Erkennung von Händen sowie Fingern ermöglichen als Leap Motion .
Nimble VR selbst hat sich für die Nimble Sense mit PMD Technologies zusammengetan und verbaut in der Gestensteuerung deren Cam Board Pico S ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ). Die Platine nutzt eine TOF-Kamera(öffnet im neuen Fenster) und einen Infrarotsensor, um Bewegungen zu erfassen, laut Nimble VR besser als bei Leap Motion. Das SDK soll Linux, Mac OS und Windows unterstützen.
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Der Bereich, in dem die Nimble-Gestensteuerung arbeitet, ist den Angaben aus dem Spezifikationsdokument zufolge mit 110 statt 150 Grad geringer als bei der Konkurrenz. Auch die Erfassung mit 45 statt bis zu 290 Bildern pro Sekunde liegt deutlich unter dem, was Leap Motion verspricht.
Im nicht ganz fairen Vergleichsvideo von Nimble VR wirkt Nimble Sense vermeintlich überzeugender: Hier zeigen die LEDs des Leap Motion nach oben, der Laser der Nimble Sense schräg nach vorne, Gesten wie Daumen hoch kann diese daher besser erfassen.
Die TOF-Gestensteuerung wird mit mehreren 3D-gedruckten Halterungen für die beiden Developer Kits des Oculus Rif und für den Tisch ausgeliefert, dieses Paket kostet 130 US-Dollar. Soll nur das DK2 unterstützt werden, gibt es Nimble Sense bereits für 100 US-Dollar.
Die Planung sieht vor, das Hardwaredesign der Nimble Sense im Dezember 2014 fertigzustellen, der Start der Serienfertigung ist für April 2015 angesetzt. Unterstützer der TOF-Gestensteuerung sollen diese im Juni 2015 erhalten.



