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App und Software

Die App ist kostenlos und für Android (ab Version 5) und iOS (ab Version 8.3) erhältlich. Damit ein Mobilgerät aber mit der Kamera verbunden werden kann, muss es den Standard Bluetooth Low Energy (BLE) (ab Version 4.0) unterstützen. Doch trotz BLE belastet die App den Smartphone-Akku ordentlich.

  • Die Nikon Key Mission 360 ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist eine Kameras mit zwei Objektiven. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt Bilder und Videos auf ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und zwar als ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... 360-Grad-Panorama. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Fotograf ist immer im Bild. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vor allem, wenn aus der Hand fotografiert wird, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist er gut zu sehen - inklusive kleiner Montagefehler im Nahbereich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera kann über eine App ferngesteuert werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Vorschau zeigt sich, dass eine der beiden Kameras die Hauptansicht ist - ihr Bild ist das Zentrum des Panoramas. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das bedeutet auch, dass sich die Perspektive ändert ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... wenn die Kamera um 90 Grad gedreht wird. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Stitching der Kamera ist gut. Bei manchen Bildern sind allerdings Farbsäume zu sehen. (Foto:  Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera ist auch für den Taucheinsatz geeignet. Das Fach für Anschlüsse, Akku und Speicherkarte hat dafür eine Dichtung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
... ist er gut zu sehen - inklusive kleiner Montagefehler im Nahbereich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Das Smartphone verbindet sich über Bluetooth und WLAN mit der Kamera. Über die App lassen sich die Bilder von der Kamera auf das Mobilgerät übertragen sowie Einstellungen an der Kamera vornehmen. Es besteht die Option, Bilder nach der Verbindung automatisch auf das Mobilgerät zu übertragen. Wir empfehlen, die Option zu deaktivieren, da sie das Gerät erst einmal lahmlegt, vor allem wenn die Bilder in Originalgröße und nicht als 2-Megapixel-Vorschauversion geladen werden.

Die App steuert die Kamera

Zudem lässt sich die Kamera per App fernauslösen. In dem Menü werden neben dem aktuellen Bild der Frontkamera die Belichtungszeit, die Blende, die verbleibenden Fotos sowie der Akkustand angezeigt. Über ein Menü kann der Fotograf weitere Einstellungen vornehmen. Dazu gehören etwa bei den Fotos die Bildgröße oder die Dauer des Selbstauslösers: keine, 2 Sekunden oder 10 Sekunden.

Im Videomodus gibt es deutlich mehr Optionen. So können das Farbübertragungssystem, Auflösung sowie Bildrate und schließlich noch der Filmmodus eingestellt werden: Zur Auswahl stehen Standardfilm, verschiedene Zeitraffermodi sowie eine Schleifenaufnahme - dabei nimmt die Kamera die voreingestellte Zeitdauer auf und überschreibt die Aufnahme nach deren Ablauf.

Videos können nur mit der Key Mission Utility bearbeitet werden

Schließlich kann der Nutzer seine Bilder noch über verschiedene Dienste mit anderen teilen. Das geht allerdings nur mit Bildern. Für die Videos wird die Software Key Mission Utility benötigt. Damit kann der Nutzer Bilder und Videos von der Kamera auf den Rechner übertragen - schneller geht das allerdings, wenn die Speicherkarte in ein Kartenlesegerät gesteckt wird -, er kann sie betrachten und bearbeiten. Schließlich ist es möglich, wie in der App die Kameraeinstellungen zu verändern.

  • Nikons Panoramakamera Key Mission 360 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera hat zwei Objektive und zwei Sensoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sie übersteht einen Sturz aus 2 m Höhe und ist bis 30 m wasserdicht. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nikons drei Actionkameras: Key Mission 80, 170, 360 (v. l.) (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Nikons Panoramakamera Key Mission 360 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Werden Bilder oder das Video mit herkömmlichen Programmen auf dem Rechner betrachtet, werden sie einfach als aufgeklapptes 360-Grad-Bild dargestellt. In der Key Mission Utility hingegen besteht die Möglichkeit, mit Bild oder Video zu interagieren, das heißt sich im sphärischen Panorama zu bewegen, nach links oder rechts, oben oder unten zu schauen.

Die Nutzeroberfläche ähnelt der von Lightroom

Wie diverse Bildbearbeitungs- und Verwaltungsprogramme orientiert sich auch Key Mission Utility bei der Nutzeroberfläche an Lightroom von Adobe: Die Arbeitsfläche ist dunkelgrau und schwarz. Links sind eine Vorschau und der Verzeichnisbaum zu sehen, in der Mitte das aktuelle angewählte Bild oder Video und in der Spalte rechts die Werkzeuge zum Bearbeiten.

Die Möglichkeiten sind aber eingeschränkt. Die Panoramabilder können beispielsweise nur beschnitten werden. Für Videos gibt es mehr Funktionen: So kann der Film geschnitten, mit Musik unterlegt oder in schwarz-weiß konvertiert werden. Außerdem ist es möglich, aus einem Video ein Bild zu extrahieren.

Die Perspektive kann nicht variiert werden

Was hingegen nicht geht, ist den Blick des Zuschauers durch den Schnitt zu lenken: Beim Schnitt werden der erste und der letzte Frame markiert. Es ist aber nicht möglich, den Blickwinkel vorzugeben - also etwa: Der Film beginnt mit dem Blick der vorderen Kamera, und bis zum Ende wandert die Perspektive zur hinteren Kamera.

Schließlich kann der Nutzer das 360-Grad-Video für Youtube vorbereiten. Dort ist es dann als interaktives Video abrufbar, in dem der Betrachter sich bewegen kann. Allerdings bereitet die Key Mission Utility das Video nur vor, das bedeutet, das Video wird im entsprechenden Format gespeichert, damit es anschließend auf die Videoplattform hochgeladen werden kann. Ein Export aus der Nikon-Software zu Youtube geht nicht.

Wegen der eingeschränkten Möglichkeiten hat uns die Software nicht so viel Spaß gemacht - zumal wir sie auf einem Computer erst nicht zum Laufen bekamen. Im Vergleich dazu bietet etwa Panono mehr Möglichkeiten zum Bearbeiten der Bilder. Aber vielleicht integriert Nikon ja in die Software noch weitere Funktionen, wie etwa die Möglichkeit, den Fluchtpunkt zu setzen.

 Die Key Mission im EinsatzFazit 
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roebelfroebel 07. Feb 2017

360°-Kameras sollte man so platzieren, dass sie möglichst mitten im Geschehen sind, bzw...

roebelfroebel 07. Feb 2017

Sie vermuten, dass die Kamera Videos mit einer Bitrate von lediglich 20-30 Mbit/s erzeugt...

roebelfroebel 07. Feb 2017

Die Videos und Bilder lassen sich ohne Zusatzsoftware mittels des mitgelieferten Micro...

Thomas1987 06. Feb 2017

Das habe ich selbst erlebt (Ich arbeite beruflich mit 360°-Medien), aber ich habe eine...

CamMan 06. Feb 2017

Sinnvoll wäre gewesen die Kamera mit der Samsung Gear 360 oder Kodak SP360 zu...


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