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Die Key Mission im Einsatz

Die Key Mission 360 ist als Actionkamera konzipiert. Die Bedienung soll also möglichst einfach sein. Das hat Nikon umgesetzt: Die Kamera nimmt Video und Fotos auf - also bekommt sie zwei Auslöser, für jede Funktion eine. Das klappt recht gut. Es ist auch möglich, während einer Videoaufzeichnung schnell noch ein Foto zu machen.

  • Die Nikon Key Mission 360 ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist eine Kameras mit zwei Objektiven. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera nimmt Bilder und Videos auf ...  (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... und zwar als ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... 360-Grad-Panorama. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Fotograf ist immer im Bild. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Vor allem, wenn aus der Hand fotografiert wird, ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ist er gut zu sehen - inklusive kleiner Montagefehler im Nahbereich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera kann über eine App ferngesteuert werden. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der Vorschau zeigt sich, dass eine der beiden Kameras die Hauptansicht ist - ihr Bild ist das Zentrum des Panoramas. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das bedeutet auch, dass sich die Perspektive ändert ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... wenn die Kamera um 90 Grad gedreht wird. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Stitching der Kamera ist gut. Bei manchen Bildern sind allerdings Farbsäume zu sehen. (Foto:  Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera ist auch für den Taucheinsatz geeignet. Das Fach für Anschlüsse, Akku und Speicherkarte hat dafür eine Dichtung. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
... und zwar als ... (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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Mit einem Druck auf einen der beiden Auslöser wird die Kamera eingeschaltet. Das ist sicher praktisch, wenn sie aus der Tasche gezogen wird und schnell einsatzbereit sein soll. Das kann aber auch unpraktisch sein, wenn es nicht schnell gehen muss, der Nutzer aber beim Herausziehen aus der Tasche versehentlich auf den Knopf kommt und so gleich auslöst. Ein längerer Druck auf die Videoaufnahmetaste oder 30 Sekunden lang keine Bedienung schaltet die Kamera wieder aus. Ein eigener Ein- und Ausschaltknopf wäre indes praktisch.

Die Kamera piepst laut

Ausgelöst wird die Kamera über zwei Knöpfe: Der größere, rechteckige Knopf mit dem roten Punkt oben ist für Videos, der quadratische an der Seite für Fotos. Bei Druck auf den Videoaufnahmeknopf beginnt die Aufzeichnung unmittelbar. Bei Fotos gibt es eine Auslöseverzögerung von ein paar Sekunden. Ein Piepton, der in der leisesten Einstellung schon recht aufdringlich ist, zeigt die Wartezeit an.

Obwohl die Kamera sphärische Panoramen aufnimmt - also ein Kugelbild, das theoretisch in alle Richtungen gedreht werden kann -, gibt es eine Frontansicht und eine Rückansicht bei der Kamera und entsprechend auch eine Front- und eine Rückkamera. Erstere ist erkennbar am Namen des Herstellers über der Linse. Der Schriftzug ist auch auf den Schutz aus Silikon aufgedruckt - der sollte dann auch so aufgezogen werden, dass das Logo über dem Logo auf dem Kameragehäuse liegt.

Eine Linse ist vorne, die andere hinten

Denn die Frontkamera bestimmt - zumindest bei der statischen Ansicht - Ausrichtung, Perspektive und Fluchtpunkt des Bildes. Die Perspektive der Frontlinse bestimmt also den zentralen Punkt des Bildes. Auch die Ausrichtung der Kamera spielt eine Rolle.

Bei der dynamischen Betrachtung in der App oder in der Cardboard spielt das keine Rolle. Werden die Bilder oder Videos aber als ganz normales Panorama auf dem flachen Bildschirm betrachtet, ist es wichtig, auf den Bildaufbau zu achten. Denn das, was die Hauptkamera sieht, ist in der Bildmitte. Das Bild der zweiten Kamera wird links und rechts daran montiert. Das, was sich direkt hinter der Kamera befindet, wird also in der Mitte geteilt und erscheint je zur Hälfte an den Bildrändern. Wird etwa die Kamera an den Fahrradlenker montiert, ist der Radler in der Mitte durchgeschnitten.

Der Fluchtpunkt kann nicht verändert werden

Zudem sollte die Kamera richtig herum, also mit dem Logo nach oben und dem Stativgewinde nach unten gehalten werden. Denn das Panorama sieht anders aus, wenn die Kamera aufrecht gehalten oder um 90 Grad gekippt wird. Anders als etwa bei der Panono, die wir im vergangenen Jahr getestet haben, lässt sich bei den mit der Key Mission aufgenommenen Panoramen der Fluchtpunkt oder die Ausrichtung nachträglich nicht ändern.

Die Qualität der Bilder und Videos ist auf den ersten Blick in Ordnung. Zoomt man in die Bilder jedoch stark hinein, ist ein Rauschen zu sehen, und die Bilder wirken leicht matschig, wenn auch nicht so sehr wie etwa bei der Ricoh Theta. Das gilt vor allem für Nachtaufnahmen - die Lichtempfindlichkeit geht bis Iso 1.600 - und ist den kleinen Sensoren geschuldet. Bei einigen Bildern konnten wir zudem deutliche Farbsäume feststellen.

Es gibt kaum Montagefehler

Gut gefällt uns die Stitching-Software, also jene, die die Bilder montiert. Sie macht ihre Arbeit gut. Auch bei klein gemusterten Oberflächen, etwa Kopfsteinpflaster, sind uns keine gravierenden Montagefehler aufgefallen. Die gibt es lediglich im Nahbereich; das ist aber systembedingt und lässt sich bei einer solchen Kamera nicht vermeiden.

Hinzu kommt eine zweite Schwäche, die ebenfalls systembedingt ist: Der Fotograf ist praktisch zwangsläufig auf dem Bild mit drauf - auf jeden Fall und zwar prominent, wenn er mit der Hand auslöst, weniger prominent, wenn er die Kamera auf den Griff, den Nikon als Zubehör anbietet, oder ein Monopod schraubt.

Was hilft, ist, die Kamera auf ein Stativ zu stellen und mit dem Smartphone auszulösen. Dann kann der Fotograf sich zumindest entfernen oder verstecken. Das Stativ ist aber dennoch zu sehen. Die Fernbedienung funktioniert über die App Snapbridge 360/170.

 Nikon Key Mission 360: Eine Actionkamera mit Rundumblick und kleinen SchwächenApp und Software 
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roebelfroebel 07. Feb 2017

360°-Kameras sollte man so platzieren, dass sie möglichst mitten im Geschehen sind, bzw...

roebelfroebel 07. Feb 2017

Sie vermuten, dass die Kamera Videos mit einer Bitrate von lediglich 20-30 Mbit/s erzeugt...

roebelfroebel 07. Feb 2017

Die Videos und Bilder lassen sich ohne Zusatzsoftware mittels des mitgelieferten Micro...

Thomas1987 06. Feb 2017

Das habe ich selbst erlebt (Ich arbeite beruflich mit 360°-Medien), aber ich habe eine...

CamMan 06. Feb 2017

Sinnvoll wäre gewesen die Kamera mit der Samsung Gear 360 oder Kodak SP360 zu...


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