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Nikola Tre: Nikola kündigt fünf fertige Elektro-Sattelschlepper an

Der US-Elektrofahrzeughersteller Nikola Motor Company will zeigen, dass er es ernst meint. Die Betrugsvorwürfe gegen ihn haben bereits ein wichtiges Geschäft in Gefahr gebracht.

Artikel veröffentlicht am ,
Nikola Tre: Deal mit GM aufgeschoben
Nikola Tre: Deal mit GM aufgeschoben (Bild: Nikola Motor Company)

Nach den massiven Vorwürfen bemüht sich die Nikola Motor Company darum, den angeschlagenen Ruf wiederherzustellen: Der US-Elektrofahrzeughersteller hat angekündigt, Prototypen des Sattelschleppers Tre in Kürze fertigzustellen - offensichtlich, um die Betrugsvorwürfe zu entkräften. Die haben schon die ersten Konsequenzen gezeitigt.

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Fünf Nikola Tre sollen in den kommenden Wochen " im Wesentlichen fertiggestellt" sein, teilte Nikola mit. Das kalifornische Startup hatte den Tre Ende vergangenen Jahres angekündigt. Anders als die zuvor angekündigten Modelle Nikola One und Two hat er keine Brennstoffzelle für die Stromversorgung, sondern einen Akku.

Der Nikola Tre wird in Ulm gebaut

Der Nikola Tre ist für den europäischen Markt vorgesehen. Er basiert auf dem dieselbetriebenen Sattelschlepper Iveco S-Way, den Nikola mit einem 480 kW starken elektrischen Antriebsstrang ausstatten will. Das Fahrzeug soll ab dem kommenden Jahr in Ulm gebaut werden.

Mit der Ankündigung will Nikola offensichtlich zeigen, dass das Unternehmen doch seriös ist: Das US-Investmentunternehmen Hindenburg Research hatte Nikola kürzlich Betrug vorgeworfen. Ein Video des Sattelschleppers Nikola One sei gefälscht, von Nikola angekündigte Entwicklungen nichts als heiße Luft. Darauf schaltete sich die US-Börsenaufsicht ein, um den Fall zu untersuchen. Nikola warf nämlich seinerseits Hindenburg vor, den Nikola-Aktienkurs zu eigenen Gunsten manipuliert zu haben.

Die Vorwürfe haben bereits Wirkung gezeigt: Nikola-Gründer Trevor Milton trat als Chef des Unternehmens zurück. Schmerzlicher dürfte hingegen sein, dass der US-Autokonzern General Motors (GM) offensichtlich die angekündigte Beteiligung an Nikola prüft.

GM wollte elf Prozent an Nikola übernehmen und den Kaufpreis in Sachleistungen begleichen: GM wollte die Brennstoffzellen für die Sattelschlepper von Nikola liefern und den Brennstoffzellen-Pickup Badger für Nikola produzieren. Das Geschäft sollte in dieser Woche abgeschlossen werden.

Doch offensichtlich zögert GM. Das Geschäft wurde nicht wie beabsichtigt in dieser Woche besiegelt. Details, etwa ob die Bedingungen nachverhandelt würden, gab es keine. GM teilte nur knapp mit, die Transaktion mit Nikola sei nicht abgeschlossen. Unterdessen hat General Motors, sein potenzieller Partner, Berichten zufolge einen Termin verschoben, um offiziell eine Verbindung zwischen den beiden Unternehmen herzustellen.

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visi0nary_ 03. Okt 2020

Es ist nicht nur wegen des Videos. Was hat denn Nikola aktuell an großen Innovationen...

PrinzessinArabella 01. Okt 2020

Die Brenstoffzelle lebt ewig. Als Vaporzelle.

Mandrake 01. Okt 2020

In europa gibt es mehere hersteller die in produktion sind und die bekammen nur minimale...

wiseboar 01. Okt 2020

oder sie warten, bis sie die gratis-Anteile verkaufen können, die ihnen Nikola in den...


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