• IT-Karriere:
  • Services:

Nikola Tre: Nikola entwickelt Brennstoffzellentruck für Europa

Nikola wagt den Schritt über den Atlantik: Der US-Hersteller von Brennstoffzellentrucks will einen Sattelschlepper eigens für den europäischen Markt bauen. 2020 sollen die Straßentests in Norwegen beginnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Brennstoffzellen-Lkw Nikola Tre: eigenes Netz an Wasserstofftankstellen in Nordamerika und Europa
Brennstoffzellen-Lkw Nikola Tre: eigenes Netz an Wasserstofftankstellen in Nordamerika und Europa (Bild: Nikola Motor Company)

Ein Brennstoffzellen-Sattelschlepper für Europa: Das US-Unternehmen Nikola Motor Company plant ein eigenes Modell für den europäischen Markt. Einen Prototyp gibt es noch nicht, aber Nikola nimmt bereits Reservierungen an.

Stellenmarkt
  1. medneo GmbH, Berlin
  2. Arconic Fastening Systems / Fairchild Fasteners Europe - Camloc GmbH, Kelkheim (Taunus)

Nikola Tre heißt der Sattelschlepper, der eine flache Front hat und weniger ausladend ist als die Modelle Nikola One und Two, die für den nordamerikanischen Markt vorgesehen sind. Dort sind die Vorschriften für die Größe von Lkw anders als in Europa, weshalb Nikola einen eigenen Sattelschlepper für den europäischen Markt entwickeln muss. Das Fahrzeug soll auch in Europa gebaut werden. Nikola sucht nach einem geeigneten Standort für die Fabrik.

Den Nikola Tre wird es mit verschiedenen Motoren mit einer Leistung zwischen 500 und 1.000 PS geben. Die Reichweite soll zwischen 500 und 1.200 km liegen. Mit Strom versorgt wird der Antrieb von einer Brennstoffzelle mit einer Leistung von 120 kW. Ein Akku speichert zudem Strom. Das Fahrzeug ist laut Nikola vorbereitet für den fahrerlosen Betrieb (autonomes Fahren Level 5).

Die Brennstoffzelle wird mit Wasserstoff betrieben. Ein Tankvorgang mit einem Druck von 700 bar soll rund 20 Minuten dauern. In den USA, wo die Brennstoffzellentrucks früher auf den Markt kommen sollen, will Nikola ein eigenes Netz an Wasserstofftankstellen einrichten. Partner ist das norwegische Unternehmen Nel Hydrogen, das die Anlagen bauen soll.

Bis 2028 sollen in Kanada und den USA mehr als 700 dieser Tankstellen verfügbar sein. Sie werden ihren eigenen Wasserstoff produzieren, zwischen 2.000 und 8.000 kg am Tag. Ab 2022 will Nikola auch in Europa Wasserstofftankstellen einrichten. Bis 2030 will das Unternehmen ein Netz aufbauen, das ganz Europa abdeckt.

Noch ist der Nikola Tre nur ein Konzept. Interessenten können das Fahrzeug allerdings schon reservieren, ohne eine Anzahlung leisten zu müssen. Im April will Nikola auf der Hausmesse in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona den Prototyp des Tre vorstellen. Tests auf der Straße sollen 2020 in Norwegen starten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Apple iPhone 8 Plus 256 GB Grau oder Silber für je 549€ statt 660€ oder 679€ im...
  2. (u. a. mit TV- und Audio-Angeboten, z. B. Samsung UE82RU8009 für 1.699€)
  3. 1.699€ (Bestpreis mit Saturn, Vergleichspreis 1.939€)
  4. (aktuell u. a. Netzteile von be quiet! zu Bestpreisen)

norbertgriese 06. Nov 2018

Kein Demomodell, irgendwas an Leistung, irgendwas an Reichweite, irgendwann fertig. Und...

ChMu 06. Nov 2018

Ausliefern ist momentan nicht so angesagt. Die Firma gibt es seit 4 Jahren, die stellen...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Mr. Robot rezensiert: Domo Arigato, Mr. Robot!
Mr. Robot rezensiert
Domo Arigato, Mr. Robot!

Wie im Achtziger-Klassiker Mr. Roboto von Styx hat auch Elliot in Mr. Robot Geheimnisse. Die Dramaserie um den Hacker ist nicht nur wegen Rami Malek grandios. Sie hat einen ganz eigenen beeindruckenden visuellen Stil und zeigt Hacking, wie es wirklich ist. Wir blicken nach dem Serienfinale zurück.
Eine Rezension von Oliver Nickel und Moritz Tremmel

  1. Openideo-Wettbewerb Die fünf besten Hacker-Symbolbilder sind ausgewählt
  2. Cyberangriffe Attribution ist wie ein Indizienprozess
  3. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

    •  /