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Nikola: 800 Brennstoffzellen-Lkw sollen Bier ausfahren

Der Bierbrauer Anheuser-Busch hat bis zu 800 Elektrosattelzüge mit Brennstoffzellen von Nikola bestellt, um bis 2025 seine Lkw-Langstreckenflotte auf erneuerbare Energien umzustellen. Doch das Wasserstofftankstellennetz fehlt noch.

Artikel veröffentlicht am ,
Nikola-Brennstoffzellentruck
Nikola-Brennstoffzellentruck (Bild: Anheuser-Busch)

Der US-Brauer Anheuser-Busch hat für seine Langstreckenflotte bis zu 800 Sattelzüge bei Nikola geordert. Die Besonderheit: Es handelt sich um Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle. Die Konkurrenz setzt auf rein akkubetriebene Fahrzeuge. Auch Anheuser-Busch bestellte zudem 40 Tesla-Semis vor.

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Die Elektromobilität bei Lkw im Langstreckenbereich führt zu einem Problem: Die Fahrzeuge müssten sehr große Akkus mit sich führen, um ohne viele Ladestopps zum Ziel zu kommen. Dann sänke jedoch die Nutzlast. Kleinere Akkus schränkten indes die Reichweite und damit die Verwendbarkeit ein. Die Lösung sollen Brennstoffzellen und Wasserstofftanks sein, die mitgeführt werden und die Akkus aufladen. An dieser Lösung arbeitet der US-Hersteller Nikola Motors Company seit längerem.

Nikola One und Nikola Two sind zwei Sattelschlepper mit Elektromotor und einer Brennstoffzelle. Sie sollen mit dem elektrischen Achsantriebssystem, kurz E-Achse, ausgestattet werden, das Bosch vorstellte.

  • Die Elektro-Zugmaschine Nikola One (Foto: Nikola Motor Company)
  • Der Truck hat neben einem Akku auch eine Brennstoffzelle an Bord. (Foto: Nikola Motor Company)
  • Um die Fahrzeuge zu betanken, will der Hersteller ein eigenes Netz aus Wasserstofftankstellen aufbauen. (Foto: Nikola Motor Company)
  • Der Wasserstoff soll vor Ort mit sauberer Energie produziert werden. (Foto: Nikola Motor Company)
Die Elektro-Zugmaschine Nikola One (Foto: Nikola Motor Company)

Anheuser-Busch rechnet damit, die Lkw ab 2020 in seinen Fuhrpark integrieren zu können. Der Nikola One verfügt über drei angetriebene Achsen mit sechs Motoren. Diese haben zusammen eine Leistung von mehr als 1.000 PS und ein Drehmoment von 2.700 Newtonmeter. Die Motoren werden von einer Brennstoffzelle und einem Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt. Der Akku hat eine Kapazität von 320 Kilowattstunden. Die Reichweite gibt der Hersteller mit bis zu 2.000 km an. Ein Tankvorgang soll nur ungefähr 20 Minuten dauern. Was bislang fehlt, ist die Tankinfrastruktur. Nikola plant jedoch, bis 2028 mehr als 700 Wasserstofftankstationen in den USA und Kanada zu bauen.

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Dwalinn 07. Mai 2018

Also das bezweifle ich, laut Daimler sind die Fahrzeuge am Tag rund 2h Unterwegs und so...

mungo24601 06. Mai 2018

Bevor jetzt der erste schreibt, "wenn Elon Musk sagt, dass Wasserstofftanks undicht sind...

CHU 06. Mai 2018

"50% der Unfälle mit Radfahrer im rechten LKW Bereich sind der Unkenntniss der Radfahrer...

Quantium40 04. Mai 2018

Mit etwas Planung lässt sich mit Brennstoffzellenantrieben, die im Endeffekt aus...


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