Abo
  • IT-Karriere:

Nike Adapt BB ausprobiert: Wo wir hingehen, brauchen wir keine Schnürsenkel

Ganz so spektakulär wie bei Zurück in die Zukunft 2 ziehen Nikes neue Adapt BB das Schuhband zwar nicht fest, dafür ist das neue Modell mit automatischer Schnürung aber unauffälliger und vor allem preiswerter als die beiden Vorgänger. Golem.de hat das Power Lacing ausprobiert - und Gefallen daran gefunden.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Die Nike Adapt BB mit der passenden App
Die Nike Adapt BB mit der passenden App (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Hoverboard und die selbstschnürenden Nike-Schuhe. Das sind die Antworten, die meistens fallen, wenn man Zurück-in-die-Zukunft-Fans fragt, welche der "Zukunftstechnologien" aus dem zweiten Teil der Trilogie sie gerne in echt hätten. Trotz erster Versuche müssen wir auf die Vorstellung eines Hoverboards wahrscheinlich noch etwas länger warten, bei Schuhen mit Power Laces, also einer motorgetriebenen Schnürung, ist die Wartezeit hingegen vorbei.

Inhalt:
  1. Nike Adapt BB ausprobiert: Wo wir hingehen, brauchen wir keine Schnürsenkel
  2. Surren statt Zischen

Nike hat mit dem Adapt BB bereits sein insgesamt drittes Modell mit automatischen Schnürsenkeln vorgestellt, das nicht nur wesentlich besser aussieht als sein Vorgänger, sondern auch deutlich preiswerter ist. Wir haben die Schuhe ausprobiert und finden die motorbetriebene Schnürung genial - wenngleich sie auch nicht ganz so spektakulär ausfällt wie im Film.

Anders als bei den Nike Mag aus dem Jahr 2015 oder den Hyperadapt 1.0 von 2016 sieht man den neuen Adapt BB auch auf den zweiten Blick nicht an, dass sie einen elektronischen Schnürmechanismus eingebaut haben. Stattdessen sind die für Basketballspieler gedachten Schuhe eher schlicht. Der Motor ist anders als bei den Vorgängern nicht mehr sichtbar, er ist für den Träger unmerkbar in der Sohle verbaut.

Das Design ist - verglichen mit manch anderem Nike-Schuh - unauffällig. Das Obermaterial ist ein feines Mesh-Gewebe, hinter dem sich nicht sichtbar der Schnürmechanismus befindet. Die weiße Sohle hat einen breiten weißen Rand, das Nike-Logo ist deutlich sichtbar an der Außenseite der Schuhe aufgedruckt. Für unseren Geschmack gehen die Adapt BB auch als Sneaker für den alltäglichen Gebrauch durch.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, bundesweit
  2. Phoenix Contact Identification GmbH, Villingen-Schwenningen

Auffällig sind die zwei auf der Sohlenaußenseite jedes Schuhs angebrachten Buttons, die anfangen zu leuchten, wenn wir sie drücken. Hier können wir die Schnürung lockern und festigen. Steigen wir in den Schuh, ist das zunächst aber gar nicht nötig: In der Sohle eingebaute Sensoren erkennen, dass wir die Schuhe tragen, die Schnürung wird automatisch angezogen. Das ergibt einen relativ festen Sitz, der dem Fuß allerdings noch etwas Freiraum lässt.

Wer mit dem Adapt BB Sport machen will - offiziell handelt es sich ja um einen Basketballschuh -, der wird je nach Spielsituation eine festere Schnürung bevorzugen. Dazu genügt es, auf den vorderen der zwei Buttons am Rand des Schuhs zu drücken. Dann zieht sich der Schnürmechanismus merklich weiter zusammen - die Standardschnürung nach dem Anziehen ist bei unseren Tests nicht die straffste, die möglich ist. Genauso lässt sich die Schnürung mit dem hinteren Button auch lockern, um dem Fuß etwas mehr Raum zu geben.

  • Über die Knöpfe können Nutzer die Stärke der Schnürung regulieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steigen wir in den Schuh, bindet er sich automatisch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Schnürung kann auch über eine App gesteuert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sohle hat zwei Pivot-Punkte, der Motor ist nicht sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Knöpfe leuchten auf, wenn wir sie betätigen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schnürmechanismus ist von außen nicht zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Adapt BB werden kabellos über eine Ladeplatte aufgeladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Äußerlich ist den Adapt BB von Nike die eingebaute Technik kaum anzusehen - lediglich die beiden Knöpfe an der Seite deuten darauf hin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schnürmechanismus ist unter einem Mesh-Gewebe verborgen und von außen nur während des Schnürens an den Bewegungen sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Adapt BB hat deutlich sichtbar das Nike-Swoosh aufgedruckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Äußerlich ist den Adapt BB von Nike die eingebaute Technik kaum anzusehen - lediglich die beiden Knöpfe an der Seite deuten darauf hin. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch die straffste Schnürung empfinden wir nicht als unangenehm. Unsere Füße sitzen dann sehr fest in den Schuhen, ungewollte Freiräume werden minimiert. Bei schnellen Bewegungen im Sport dürfte das hilfreich sein. Trotz der verbauten Elektronik empfinden wir die Adapt BB nicht als schwer, im Gegenteil.

Surren statt Zischen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 1,99€
  2. 3,74€
  3. (-77%) 11,50€
  4. 26,99€

q96500 17. Feb 2019

Ich sehe das Problem einfach beim Menschen. Wenn der Mensch einfach nur etwas mehr Zeit...

Psy2063 13. Feb 2019

Weil Hallenschuhe, der sportliche Zweck für den sie ursprünglich gedacht waren, nun mal...

Psy2063 13. Feb 2019

welche Schuhe empfiehlst du dann, wenn du schon zu wissen glaubst wo die meisten Menschen...

nosretep 13. Feb 2019

Einen Elektromotor in einem Schuh zu verbauen, um dann Schnürsenkel automatisch fest zu...

u21 13. Feb 2019

Ja, während der Versendung, weil sie in Kartons verschickt werden!?


Folgen Sie uns
       


Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019)

Das Prime TX-700 Fanless vo Seasonic ist das derzeit stärkste passiv gekühlte Netzteil am Markt. Die kompaktere Variante namens PX-500 wiederum passt in das The First von Monsterlabo, ein Gehäuse, um 200-Watt-Komponenten passiv zu kühlen.

Seasonic TX-700 Fanless und The First - Hands on (Computex 2019) Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

LEDs: Schlimmes Flimmern
LEDs
Schlimmes Flimmern

LED-Licht zu Hause oder im Auto leuchtet nur selten völlig konstant. Je nach Frequenz und Intensität kann das Flimmern der Leuchtmittel problematisch sein, für manche Menschen sogar gesundheitsschädlich.
Von Wolfgang Messer

  1. Wissenschaft Schadet LED-Licht unseren Augen?
  2. Straßenbeleuchtung Detroit kämpft mit LED-Ausfällen und der Hersteller schweigt
  3. ULED Ubiquitis Netzwerkleuchten bieten Wechselstromversorgung

    •  /