Nik Software: Google Plus erhält richtige Bildbearbeitung
Google Plus ist mit Teilen der Bildbearbeitung Snapseed ausgerüstet worden, die es bislang nur als App für iOS, Android und für Mac OS X gab. Nun hat Google daraus eine Browseranwendung erstellt.
Die U-Point-Technik zum Maskieren von Bildbereichen findet sich auch in der Webanwendung wieder. Dazu wird ein sogenannter Kontrollpunkt (U-Point) auf dem Bildbereich platziert, der angepasst werden soll. Nik Software hatte damit eine Funktion entwickelt, mit der die gewünschten Bereiche halbautomatisch markiert werden können.
Ausgehend vom Kontrollpunkt stellt der Anwender mit der Maus ein, wie groß der betroffene Bereich sein soll. Die Anwendung hebt diese Bereiche farblich hervor, so dass interaktiv eine Art Maske erstellt wird. Danach wird der Effekt angewandt – zum Beispiel eine Anhebung der Helligkeit oder der Sättigung. Auch hier wird mit der Maus gearbeitet und zwischen den Werkzeugen und Optionen gewählt.
Die meisten Bildfilter aus Snapseed haben es auch in die Webanwendung geschafft. Damit lassen sich Instagramm-artige Manipulationen durchführen, die durchweg von hoher Qualität sind. Dazu kommen eine automatische Fotoverbesserung und eine Beschnittfunktion. Sämtliche Bearbeitungsschritte können wieder rückgängig gemacht werden.
Die Nik-Bildbearbeitung steht in Google Plus bei jedem selbst hochgeladenen Foto zur Auswahl und ist kostenlos. Einziges Manko: Um die Bildbearbeitung nutzen zu können, muss der Browser Chrome verwendet werden.



