Nighthawk M5: Netgears mobiler Hotspot funkt in Wi-Fi 6 und 5G
Neben diversen Mesh-Systemen stellt Netgear(öffnet im neuen Fenster) auf der CES 2020 in Las Vegas den 5G-Hotspot Nighthawk M5 vor. Dieser soll sich laut Hersteller in viele 5G-Frequenzen auf der Welt einwählen können, ist aber auch zu LTE abwärtskompatibel, da in vielen Regionen der Welt 5G noch nicht einmal existiert. Geräte verbinden sich mit dem Router zudem über den neuen und wenig verbreiteten WLAN-Standard Wi-Fi 6.
Interessant ist das Konzept, dass der Router per Gigabit Ethernet als Gateway an einen anderen Heimnetzrouter angeschlossen werden kann. Dadurch ist eine WAN-Verbindung über das mobile Datennetz möglich. Sinnvoll ist das hierzulande etwa in Gegenden, in denen Kupfer- oder Glasfaserleitungen nicht bis in das Eigenheim gelegt wurden und die Funkverbindung eine alternative Möglichkeit für Internet ist.
Bekanntes Qualcomm-Modem
Für solche Anwendungszwecke scheint Netgear sein 5G-System auszulegen. Das Unternehmen hat für Enterprise-Umgebungen bereits vor einem Jahr einen 5G-Hotspot vorgestellt, der beispielsweise für IoT genutzt werden kann. Der Nighthawk M5 verwendet ein X55-Modem von Qualcomm, das auch in einigen auf der Messe vorgestellten Notebooks wie dem HP Elite Dragonfly G2 verbaut wird. Laut Netgear soll die Übertragungsrate maximal 4 GBit/s betragen. Der M5 hat zudem einen Touchscreen integriert, auf dem relevante Informationen angezeigt werden können, etwa der aktuelle Netzwerkstatus im Heimnetz oder die Verbindungsstärke zum Mobilfunk-Carrier.
Noch gibt es keinen Preis für Netgears 5G-Router. Diesen will der Hersteller zur Veröffentlichung nennen, die für die zweite Hälfte 2020 angesetzt ist.
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