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Night Sight: Google erklärt Astromodus der Pixel-Smartphones

Dank Night Sight lassen sich mit dem Pixel 4 nicht nur gute Nachtaufnahmen von Gebäuden machen, sondern auch vom Sternenhimmel. Wie Google ein scharfes Bild trotz minutenlanger Belichtung hinbekommt, erklärt das Unternehmen nun genauer.

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Ein Bild der Milchstraße, aufgenommen mit dem Pixel 4 XL
Ein Bild der Milchstraße, aufgenommen mit dem Pixel 4 XL (Bild: Google)

Google hat in einem Blogbeitrag genauer erklärt, wie der Astrofotografiemodus der Pixel-Smartphones Pixel 4, Pixel 3 und Pixel 3a funktioniert. Er ist Teil von Night Sight, dem Nachtaufnahmemodus der Pixel-Smartphones, und wurde mit dem Pixel 4 und Pixel 4 XL eingeführt. Mittlerweile ist der Modus auch etwas abgewandelt für die Pixel-3- und Pixel-3a-Serie verfügbar.

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Mit dem Astromodus können Nutzer den Sternenhimmel aufnehmen. Die Ergebnisse sind sehr gut, wie wir in unserem jüngsten Kameravergleichstest feststellen konnten. Beim Pixel 4 und beim Pixel 4 XL belichtet Google bis zu vier Minuten lang; dabei wird aus zahlreichen Einzelaufnahmen ein finales Bild generiert.

Die Obergrenze von vier Minuten hat Google bewusst gewählt, technisch wäre es auch möglich, noch länger zu belichten. Google zufolge wollten die meisten Nutzer aber nicht gerne länger als vier Minuten auf das fertige Bild warten. Beim Pixel 3 und Pixel 3a können Nutzer maximal eine Minute lang belichten.

Bis zu 15 maximal 16 Sekunden lange Einzelbilder

Während der Gesamtaufnahmezeit nimmt das Pixel 4 jeweils maximal 16 Sekunden lange Einzelbelichtungen auf, die einzelnen Aufnahmen können auch kürzer sein. Durch die Staffelung der Fotos erreicht Google, dass auf dem fertigen Bild keine Leuchtspuren von Sternen zu sehen sind - diese werden sichtbar, wenn eine Aufnahme zu lange belichtet wird.

Das fertige Bild wird zudem von sogenannten Warm Pixels und Hot Pixels bereinigt. Bei größerer Lichtaufnahme kann es durch die ungleiche Verteilung des Siliziumsubstrates des Sensors bei einzelnen Pixeln dazu führen, dass diese heller als die umliegenden sind und entsprechend stören. Googles Algorithmus vergleicht diese Bildfehler mit den umliegenden Pixeln und rechnet sie heraus.

Um dem Nutzer bereits während der Aufnahme einen Ausblick auf das Bild zu geben, aktualisiert die Kamera-App der Pixel-Smartphones das Sucherbild. Immer, wenn ein Einzelbild fertig belichtet wurde - also mindestens alle 16 Sekunden -, ist mehr vom eigentlichen Motiv zu finden. Um beim fertigen Bild den Himmel nicht zu hell erscheinen zu lassen, dunkelt Googles Algorithmus ihn nach.

In unserem Kameravergleichstest konnte keines der anderen Testgeräte ein mit dem Bildergebnis des Pixel 4 XL konkurrenzfähiges Bild des Sternenhimmels anfertigen. Auch das Huawei P30 Pro, das normalerweise die besten Nachtaufnahmen macht, hat in diesem Punkt nur ein wesentlich weniger detailliertes Foto aufgenommen.

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Bran 28. Nov 2019

Stativ ist notwendig, ohne geht's nicht. Mond habe ich noch nicht versucht, da es die...

starbase64 28. Nov 2019

Zitat: "Google zufolge wollten die meisten Nutzer aber nicht gerne länger als vier...

happymeal 27. Nov 2019

Ist dann halt kein Foto mehr.

Agba 27. Nov 2019

Ist das ein exklusiver Modus des Pixel 4 oder Teil der Google camera? Dann sollte es ja...


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