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Niedrigwasser: Lkw-Fahrverbote infrage gestellt

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger stellt das Sonntagsfahrverbot für Lkw infrage. Der Grund ist Niedrigwasser in Flüssen.
/ Andreas Donath
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Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) (Bild: Bundesverkehrsministerium)
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) Bild: Bundesverkehrsministerium

Nach einem Treffen mit Logistikunternehmen und Verbandsvertretern in Bonn(öffnet im neuen Fenster) hat Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) erste Lösungsansätze für die aktuelle Lieferkrise präsentiert. So stellte er das Sonntagsfahrverbot für Lkw infrage.

Die Schifffahrt auf Rhein, Donau und Elbe sei durch die derzeitigen Wetterbedingungen aktuell besonders belastet, hieß es. Dort laufen milliardenschwere Gütertransporte, die jetzt durch Niedrigwasser ins Stocken geraten.

Der Minister sprach nach eigener Aussage bereits mit mehreren Länderverkehrsministern: Die Reaktionen seien positiv gewesen.

Die Logistikbranche bleibt jedoch skeptisch. Der BGL (Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung) warnte, dass eine Ausnahme vom Sonntagsfahrverbot nicht automatisch zu mehr Transportkapazität führe, da die Lenk- und Ruhezeitenverordnung unverändert bleibe.

Bilger betonte, dass jede Maßnahme vorsichtig und zeitlich begrenzt sein werde. Die nächste Stufe der Maßnahmenentscheidung ist in den kommenden Tagen geplant.


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