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Niederschläge: Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen einen Berg

Mehr Wasser für die Wüste: Das ist das Ziel eines Konzepts, das US-Wissenschaftler im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate erstellen. Ein Berg soll für Regen sorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Berg in den Alpen (Symbolbild): wenige Zentimeter Regen im Jahr
Berg in den Alpen (Symbolbild): wenige Zentimeter Regen im Jahr (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Steigungsregen nervt: Wolken prallen auf einen Hang, kühlen unter dem Taupunkt ab und es regnet. Wer am Hang wohnt, bekommt viel Wasser von oben ab. Was Hangbewohner hierzulande mitunter nervt, ist anderswo beabsichtigt: In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) soll ein Berg aufgeschüttet werden, um mehr Niederschläge zu erzeugen.

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Ein Berg bringe die Luft dazu aufzusteigen und so Wolken zu bilden, berichtet das in Dubai erscheinende Wirtschaftsmagazin Arabian Business. Die Wolken sollen dann von selbst abregnen, oder sie werden geimpft, damit sie abregnen. Im vergangenen Jahr gaben die VAE über eine halbe Million US-Dollar für das Wolkenimpfen oder Cloud Seeding aus. In der Region fallen nur wenige Zentimeter Regen im Jahr.

Das Konzept erstellen Wissenschaftler aus den USA

Das Konzept stammt von Forschern um Roelof Bruintjes vom National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder im US-Bundesstaat Colorado. Das NCAR ist ein Forschungsinstitut für Atmosphärenwissenschaft, das von der University Corporation for Atmospheric Research (UCAR), einem Konsortium aus etwa 100 US-Universitäten, die in diesem Bereich arbeiten, getragen wird.

Bruintjes arbeitet derzeit mit seinem Team an einem Modell, wie der Berg aussehen müsste: Sie versuchten herauszufinden, wie sich die Form des Berges auf das Wetter auswirke, wie hoch der Berg sein müsse, welche Form die Hänge haben sollten, sagte Bruintjes dem Wirtschaftsmagazin. Erste Ergebnisse sollen im Sommer vorliegen.

Was kostet ein Berg?

Wo der Berg entstehen könnte, ist noch nicht geklärt. Bruintjes und seine Kollegen untersuchen nicht nur die Geometrie des Berges, sondern auch die möglichen Auswirkungen auf das lokale Klima. Danach gelte zu klären, ob ein solches Projekt überhaupt durchführbar sei und finanziert werden könne, sagt der Forscher.

Grundsätzlich ist es möglich, Berge künstlich aufzuschütten: Nach dem Zweiten Weltkrieg etwa wurden in diversen deutschen Städten Hügel aus den Trümmern aufgeschüttet, darunter der Teufelsberg in Berlin oder der Olympiaberg in München.

Erfahrungen mit Landbauprojekten haben die VAE schon gesammelt: Vor Dubai wurden in den vergangenen Jahren die Palminseln aufgeschüttet, zwei Inselgruppen, die jeweils die Form einer Palme haben.



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Lemo 06. Mai 2016

... nicht sonderlich stichhaltig, denn auch der Monsunregen hat seinen Sinn und Zweck...

Der Held vom... 05. Mai 2016

Weil er sich vermehrt und (über-) leben will. Die Vorfahren der Stämme, die jetzt die...

NukeOperator 05. Mai 2016

Gute Reportage zur Problematik mit dem Sand

yoyoyo 05. Mai 2016

Immer diese Rassisten. Phytoplakton hat fast das gesamte Leben auf der Erde getötet in...

plutoniumsulfat 04. Mai 2016

Zum Glück können die Terroristen nicht so weit werfen ;)


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