Niederlande: Telekom legt Funkturmgeschäft mit Cellnex zusammen

In den Niederlanden trennt sich die Telekom von ihren Funktüren. Das Geschäft in dem Land hat sich deutlich erholt.

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Sendeturm der T-Mobile Netherlands
Sendeturm der T-Mobile Netherlands (Bild: T-Mobile Nederlands)

Die Deutsche Telekom und die spanische Cellnex Telecom legen ihre niederländischen Mobilfunk-Infrastrukturfirmen zusammen. Wie die Telekom am 21. Januar 2020 erklärte, wird das gemeinsame Unternehmen Cellnex Netherlands heißen. Telekom-Konzernvorstand Thorsten Langheim ist neben den USA auch für die Niederlande zuständig. Er hat das Geschäft in den Niederlanden in der Vergangenheit wieder zu neuem Wachstum geführt.

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Zur T-Mobile Infra gehören rund 3.150 Mobilfunk-Masten und Dach-Standorte. Cellnex Niederlande besitzt 984 Mobilfunkstandorte. Die vergrößerte Gesellschaft mit rund 4.310 Standorten einschließlich geplanter Neubauten von 180 Standorten wird die größte unabhängige Funkturm-Gesellschaft in den Niederlanden sein.

Zuerst überträgt die Telekom die T-Mobile Infra an die neu gegründete Fondsgesellschaft Digital Infrastructure Vehicle (DIV). Der Konzern erhält dafür 250 Millionen Euro sowie eine Beteiligung an DIV im Umfang von 400 Millionen Euro. Dann bringt die DIV diese Beteiligung an T-Mobile Infra in die Cellnex Niederlande ein und erhält rund 38 Prozent an Cellnex NL. Mit solchen komplexen Konstruktionen sollen in der Regel Steuern gespart werden.

Neben Telekom und Cellnex wird DIV für institutionelle Investoren geöffnet. Die Telekom beabsichtigt danach, ihre Beteiligung an dem Fonds auf rund 25 Prozent zu reduzieren. Der Fonds will europaweit Investitionen in digitale Infrastruktur-Projekte in den Bereichen Glasfaser, Mobilfunk-Standorte und Datenzentren betreiben.

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Die DIV soll durch ein Team aus Investment- und Kapitalmarkt-Experten unter Leitung von Vicente Vento geführt werden. Er ist Co-Gründer der Deutschen Telekom Capital Partners (DTCP).

"Die Vereinbarung mit Cellnex unterstreicht den hohen Wert passiver Mobilfunk-Infrastruktur", sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Telekom.

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