Niederlande: Ermittlungen wegen Apples Marktmacht im App Store

In den Niederlanden ermittelt die zuständige Regulierungsbehörde, ob Apple in seinem App Store die Konkurrenz behindere. Es geht vornehmlich um Nachrichten-Apps. Auch auf EU-Ebene wird Apples Marktmacht kritisch beobachtet.

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App Store auf dem iPad
App Store auf dem iPad (Bild: Pexels/CC0 1.0)

Die niederländische Regulierungsbehörde ACM (Autoriteit Consument & Markt) untersucht derzeit, ob Apple im eigenen App Store seine Marktmacht missbrauche.

Dabei geht es um die Frage, ob Apple seine eigenen Apps gegenüber denen von Drittanbietern besser positioniere und so den Wettbewerb behindere. Apple hat die alleinige Kontrolle über den App Store und die dort angebotenen Produkte und könnte Drittanbieter diskriminieren.

Spotify sieht sich diskriminiert

Auch auf EU-Ebene gibt es Beschwerden, dass Apple seine marktbeherrschende Position ausnutze, um den Wettbewerb zu behindern. Konkret geht es um Spotify und den Vorwurf, dass Apple sein eigenes Produkt Apple Music besser stelle als die Streaminganwendung von Spotify.

Der iPhone-Hersteller ist Anbieter und Konkurrent zugleich. Wenn Kunden über eine App wie Spotify ein Abo des Dienstes buchen, behält Apple dafür im ersten Jahr für jeden Monat eine Provision von 30 Prozent ein. Wenn das Abo nach einem Jahr weiterläuft, reduziert sich Apples Provision auf 15 Prozent. Wenn der Kunde das Abo zwischendurch kündigt, werden wieder 30 Prozent fällig - ein Jahr lang. Damit sich Spotifys Einnahmen dadurch nicht verringern, müsste der Anbieter den Standardpreis von 10 Euro für das Abo erhöhen - und wäre damit teurer als Apple Music.

Außerdem spielt Apples Lautsprecher Homepod auf Zuruf nur Musik von Apples eigenem Musikstreamingdienst. Der Homepod unterstützt keine konkurrierenden Dienste. Darauf ging Apple bisher nicht ein.

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