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Strompreise als Bremsklotz

Als zentrales Hindernis identifizierte der Aufsichtsratschef die hohen Energiekosten in Europa. Strom sei hier mindestens doppelt so teuer wie in den USA oder China. Für eine wettbewerbsfähige Akkuzellenfertigung, die laut EU-Kommission rund 15 große Werke erfordere, sei das ein erhebliches Problem.

Hinzu komme die teilweise unterentwickelte Ladeinfrastruktur. Autofahrer zahlten an öffentlichen Säulen mitunter ähnlich viel wie an Tankstellen. Trotz der gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Konflikts sieht Peter darin allerdings keine nachhaltige Trendwende zugunsten der Elektromobilität.

Wettbewerb mit China und Personalpolitik

Zur Konkurrenz aus China äußerte sich Peter differenziert. Bei Batterien oder Bedienoberflächen sei BMW technologisch auf Augenhöhe. Was ihn beschäftige, sei vielmehr die Geschwindigkeit, mit der neue Hersteller ihre Ideen umsetzten. Auch BMW müsse das eigene Tempo erhöhen.

Den Absatzrückgang in China von 850.000 auf rund 650.000 Fahrzeuge wollte Peter nicht als Krise verstanden wissen. Über kurz oder lang dominierten in allen großen Industrienationen die heimischen Hersteller. Diese Entwicklung sei nicht überraschend gekommen.

Zur internen Altersgrenze von 60 Jahren für Spitzenkräfte verwies Peter auf den Bedarf an Erneuerung. Die Regelung verhindere, dass Talente zu lange warten müssten, um aufzurücken. Aufstrebende Führungskräfte, die näher an neuen Technologien arbeiteten, erhielten so eine klare Perspektive im Unternehmen.


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