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Nichtflüchtiger Speicher: Intel und Micron trennen sich bei 3D Xpoint

Nachdem Intel und Micron schon bei NAND-Flash-Speicher eigene Entwicklungen vorantreiben, geschieht dies künftig auch bei 3D Xpoint. Das Joint Venture (IMFT) an sich bleibt aber weiter bestehen.

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Ein Wafer mit 3D-Xpoint-Chips
Ein Wafer mit 3D-Xpoint-Chips (Bild: Intel)

Intel und Micron haben erklärt, nach der zweiten Generation von nichtflüchtigem 3D-Xpoint-Speicher die dritte nicht mehr gemeinsam zu entwickeln. Stattdessen wird jeder Hersteller seine eigene Technik entwerfen und verkaufen. Eine ähnliche Entscheidung wurde bereits im Januar 2018 für 3D-NAND-Flash-Speicher getroffen, hier ist nach der dritten Generation mit 96 Zellschichten ebenfalls Schluss.

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Beide Hersteller bilden zusammen das IMFT (Intel & Micron Flash Technologies) genannte Joint Venture, welches grundsätzlich weiter bestehen soll. Während Intel und Micron jeder für sich eigenen 3D-Xpoint- und 3D-NAND-Flash-Speicher entwickeln, erfolgt zumindest ein Teil der Fertigung davon im gemeinsamen Werk im US-Bundesstaat Utah, die Fab 2 bei Lehi. Intel selbst hat unter anderem noch die Fab 68 im chinesischen Dalian und Micron betreibt die Fab 10 in Singapur.

Wie die zweite Generation von 3D Xpoint, eine Version von Phase Change Memory, aussehen wird, hat IMFT bisher nicht verraten. Die aktuellen Chips fassen 128 GBit und werden im 20-nm-Verfahren gefertigt. Zur vierten Generation von 3D-NAND-Flash-Speicher hat sich zumindest Micron geäußert: Aktuell sind 512 GBit als TLC oder 1 TBit als QLC basierend auf Floating-Gate-Technik, künftig werden die US-Amerikaner aber wie alle anderen auch auf ein Charge-Trap-Design setzen.

Bisher war das Joint Venture aus Intel und Micron der zweitgrößte Hersteller von NAND-Speicher nach Samsung. Dahinter folgen Flash Forward, ein Joint Venture aus Toshiba und Western Digital (ehemals Sandisk) und SK Hynix. Rein vom Umsatz her hatte Samsung vergangenes Jahr erstmals Intel überholt, bei der Menge an gefertigtem Flash-Speicher liegen die Südkoreaner ohnehin seit vielen Jahren vorne.

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