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Nicht mehr pleite: Dotcom erhält 115.000 Dollar für monatliche Ausgaben

Kim Dotcom hat wieder Zugriff auf einen Teil seines Vermögens, kann Anwaltsrechnungen zahlen und seinen opulenten Lebensstil pflegen. "Das Blatt wendet sich" , twitterte er.
/ Achim Sawall
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Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen (Bild: Nigel Marple/Reuters)
Kim Dotcom im Januar 2013 auf seinem gemieteten Anwesen Bild: Nigel Marple/Reuters

Kim Dotcom hat erneut einen Teil seines beschlagnahmten Megaupload-Vermögens freibekommen. Ein Gericht sprach ihm 170.000 Neuseeland-Dollar (114.760 Euro) für monatliche Ausgaben und weitere Beträge für Anwaltsrechnungen zu, wie Auckland Now(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Dotcom twitterte(öffnet im neuen Fenster) : "Vor kurzem wurde ich mit einem kompetenten Juristenteam und Richtern gesegnet, für die Fairness und Gerechtigkeit wichtig sind. Das Blatt wendet sich."

Die Entscheidung traf Richterin Patricia Courtney vom High Court in Auckland in einer Anhörung. Das Vermögen von Dotcom in Höhe von 11,8 Millionen Neuseeland-Dollar (7,96 Millionen Euro) war im Januar 2012 beschlagnahmt worden.

Anwaltskosten in Höhe von 10 Millionen US-Dollar

Monatlich wurden ihm 20.000 Neuseeland-Dollar (rund 13.000 Euro) zugesprochen. Doch die Kosten für Rechtsanwaltsrechnungen seien weit höher gewesen, sagt Dotcom. Im November 2014 erklärte er , ihm sei das Geld ausgegangen. Er habe zehn Millionen US-Dollar für seine Verteidigung ausgegeben. Nach Angaben des New Zealand Herald kostet die Dotcom Mansion in Coatesville laut Gerichtsunterlagen eine Jahresmiete von 1 Million Neuseeland-Dollar (781.000 US-Dollar), dazu kommen Kosten für Unterhalt und Personal in derselben Höhe.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen wurde Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt. Dotcom ist weiterhin auf Kaution frei. Dem 40-Jährigen droht im Falle einer Abschiebung in die USA eine Strafe von maximal 20 Jahren wegen krimineller Geschäfte und Geldwäsche.


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