Nicht mehr exklusiv: Preis des Lego-Todessterns fällt auf weit unter 1.000 Euro

Seit Oktober 2025 verkauft Lego eines der wohl am meisten diskutierten Sets bisher. Der Todesstern 75419 wurde nicht nur zum ersten Set für 1.000 Euro. Er wurde auch exklusiv nur über den Lego-Store oder in Lego-Geschäften verkauft. Rabatte sind hier kaum bis gar nicht möglich. Allerdings hat Lego den Verkauf des Sets offenbar für einige Onlinehändler freigegeben.
So bietet unter anderem Amazon den Todesstern 75419 aktuell für den von Lego aufgerufenen UVP von 1.000 Euro an. Angebote bei Drittanbietern zeigen jedoch, dass dieser Preis auch unterboten werden kann. Bei Proshop(öffnet im neuen Fenster) und Lucky Bricks(öffnet im neuen Fenster) kostet der Todesstern 950 Euro. Bei Alza(öffnet im neuen Fenster) und Steinehelden(öffnet im neuen Fenster) kostet er aktuell 930 Euro. Mit einem Rabattcode liegt der Preis hier bei 893 Euro.
1.000 Euro für 38 Minifiguren und Aufkleber
Selbst mit all diesen Rabatten liegt der Teilepreis für den Todesstern weiterhin bei etwa 10 Cent pro Stein. In der Vergangenheit konnten große Sammelsets mit Star-Wars-Lizenz vor allem bei Verkaufspartnern deutlich sinken. Der Lego Millenium Falcon 75192 kostet aktuell etwa 660 Euro statt den von Lego verlangten 850 Euro. Der Bausatz fiel in der Vergangenheit auf minimal 585 Euro. Die Hoffnung für Interessenten ist daher, dass der hohe Preis durch Rabattcodes und Aktionen etwas heruntergehen könnte.
Der Todesstern wurde seit dem Release nicht nur wegen des Preises kritisiert. Lego entwickelte das Set, welches eine kugelförmige Raumstation abbildet, als flachen Querschnitt. In den können Fans hineinschauen und diverse Szenen der Star-Wars-Filme nachstellen. Insgesamt 38 Minifiguren sind dabei, einige von ihnen sind nur in diesem Set enthalten. Einige Bautechniken, die kaum verkleidete Rückseite und die vielen Aufkleber gehören zu weiteren Kritikpunkten. Die stehen meist mit dem Preis von 1.000 Euro in Zusammenhang – der erstmalig bei einem Lego-Set aufgerufen wird.