Niantic: Pokémon Go mit großem Update und viel Verwirrung

Das Entwicklerstudio Niantic aus San Francisco hat eines der bislang größten Updates für Pokémon Go veröffentlicht. Es steht mit der Versionsnummer 0.67.1 im Google Play Store(öffnet im neuen Fenster) und mit der Versionsnummer 1.37.1 in iTunes(öffnet im neuen Fenster) für iOS zum Download zur Verfügung. Die Neuerungen sind vielfältig, sie sollen den Fans des Augmented-Reality-Spiels offensichtlich in den Sommermonaten neue Beschäftigung bieten und dem Titel so zu neuem Schwung verhelfen - in den letzten Monaten hat die allgemeine Begeisterung für Go doch ziemlich nachgelassen.
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Deshalb soll es jetzt Raid-Kampfe geben, in denen bis zu 20 Trainer gemeinsam in Arenen ein besonders kräftiges Monster bezwingen können, um es zu fangen und ihrer Sammlung hinzuzufügen. Laut der Liste mit den Änderungen sollte das bereits funktionieren, inklusive eines Benachrichtigungssystems speziell für die Arenen, das Spieler per Push-Mitteilung über aktuelle Vorgänge informiert.
Tatsächlich aber müssen Spieler wohl noch warten. Die Arenen werden als noch im Bau befindlich angezeigt, und im Raid-Menü bekommen wohl alle Spieler noch den Hinweis, keinen ausreichend hohen Level zu haben. Wann das System freigeschaltet wird, ist unklar - möglicherweise geschieht dies auch nicht für alle Spieler weltweit gleichzeitig, sondern nach und nach.

Neben den Arenen und Raids gibt es noch eine Reihe weiterer Neuerungen in Pokémon Go. So hat Niantic jetzt einen sichtbaren Indikator für noch nicht besuchte Pokéstops eingeführt. Außerdem haben die Entwickler die Suchfunktionen sinnvoll verbessert, sodass Trainer ihre Sammlung von Monstern nun nach einer Vielzahl von Kriterien durchforsten können.
Die Bedeutung einer weiteren Änderung lässt sich ebenfalls noch nicht so richtig einschätzen: Pokémon, die mit Hilfe von "Drittanbietern" - gemeint sind wohl Anbieter von Cheat-Software - gefangen wurden, werden laut einem Niantic- Entwickler auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) im Inventar mit einem Strich markiert. Vor allem aber sollen sich die kleinen Monster "nicht wie erwartet verhalten". Was das genau bedeutet, werden die Betroffenen wohl auch erst im Laufe der Zeit erfahren.



