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Niantic: Pokémon-Go-Macher stellt Referenzdesign für AR-Brille vor

Lebensgroße Spielfiguren in der echten Welt soll ein Headset von Niantic bieten. Es gibt aber noch viel weitreichendere Möglichkeiten.
/ Peter Steinlechner
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Artwork des AR-Headsets von Niantic (Bild: Niantic)
Artwork des AR-Headsets von Niantic Bild: Niantic

Im Trailer bekommt man einen Eindruck davon, wie die Welt mit angereicherten AR-Inhalten aussehen könnte. So hopsen menschengroße Roboterwesen durch San Francisco, und für die Navigation zu einem Ort muss man einfach einer lila Linie folgen.

Das präsentierte und nach Angaben von Niantic "offene" Referenzdesign ist allerdings nur die eine Hälfte dessen, was Niantic in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) ankündigt.

Mindestens genauso wichtig wie die Hardware ist, dass ein von Qualcomm als Snapdragon Spaces bezeichnetes Ökosystem im Jahr 2023 starten soll, und dass es kompatibel mit dem Lightship Visual Positioning System (VPS) von Niantic ist.

Virtuelle Objekte in echter Welt

Das muss man sich als ein riesiges Gitternetz über dem gesamten Globus vorstellen, bei dem man auf den Zentimeter genau arbeiten kann. Eine Möglichkeit wäre, einen virtuellen Gegenstand im Rahmen eines Spiels an einer Stelle abzulegen, sodass sie eine andere Person erst suchen und sie dann mitnehmen könnte.

Wenn man das mit NFTs oder vergleichbaren (besseren) Technologien verbindet, könnte man ein Ökosystem mit handelbaren virtuellen Objekten erschaffen, die mehr oder weniger mit der echten Welt verbunden sind – zumindest theoretisch ein riesiger neuer Markt, der über Lightship VPS for Web auch sehr unmittelbar mit dem Internet verbunden werden soll.

Dazu muss man nicht unbedingt ein AR-Headset tragen, stattdessen soll auch ein Smartphone oder Tablet reichen. Mit Headsets wie dem nun vorgestellten wäre das Ganze aber komfortabler und die Immersion größer.


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