Niantic Labs: Pokémon Go lockt in die Nähe von Ladenkassen

Spieler von Pokémon Go dürften künftig öfter in Einkaufszentren landen als bislang. Das ist kein Zufall: Entwickler Niantic Labs verlegt Pokéstops und Arenen im Auftrag eines Werbekunden in Shopping-Malls - und lässt 80 neue Monster auf die Menschheit los.

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Pokémon Go soll Spieler zum Shopping verführen.
Pokémon Go soll Spieler zum Shopping verführen. (Bild: Nicolas Maeterlinck/AFP/Getty Images)

Ab dem 18. Februar 2017 führt die Jagd auf Pokémon Go unter Umständen öfter in Einkaufszentren als bislang. Entwickler Niantic Labs und der Mall-Betreiber Unibail-Rodamco haben eine Kooperation geschlossen, in deren Rahmen in europaweit 58 Einkaufszentren jeweils 10 bis 15 Pokéstops und Arenen verlegt werden. In Deutschland befinden die sich unter anderem in den Pasing Arkaden in München, im Centro Oberhausen und in den Gropius Passagen in Berlin.

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Niantic Labs dürfte für diese Zusammenarbeit schlicht Geld bekommen. Ganz neu ist dieses Geschäftsmodell nicht: Bereits in seinem ersten Titel Ingress gab es immer wieder solche Aktionen, in deren Rahmen die Spieler an bestimmte Stellen gelotst wurden. Die nun angekündigte Zusammenarbeit zwischen Unibail-Rodamco und Niantic ist die erste dieser Art bei Pokémon Go in Europa.

Laut Niantic befinden sich die Pokéstops und Arenen nicht direkt in Geschäften, sondern in "öffentlichen Bereichen, sozialen Treffpunkten und frei zugänglichen Kunstwerken", so das Unternehmen in seinem Blog. Dort sind alle Einkaufszentren aufgeführt, in denen per Augmented Reality kleine Monster herumhopsen.

Ebenfalls Ende dieser Woche sollen im Rahmen eines größeren Updates für Pokémon Go außerdem 80 zusätzliche Monster dem Spiel hinzugefügt werden. Dazu gehören Pokémon, die zuerst in der Johto-Region in den Videospielen Pokémon Gold und Pokémon Silber entdeckt wurden, etwa Endivie, Feurigel und Karnimani.

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Außerdem gibt es Änderungen bei der Spielmechanik. So werden Trainer beim Fangen von Pokémon zwei neue Beeren einsetzen können: Die Nanabbeere, die die Bewegungen eines Pokémon verlangsamt, und die Sananabeere, durch die sich die Anzahl der Bonbons verdoppelt, die ein Trainer erhält, wenn der nächste Fangversuch erfolgreich ist. Weiterhin wird Trainern eine neue Auswahl von Kopfbedeckungen, Hemden, Hosen und anderen Artikeln zur Verfügung stehen, mit denen sie das Aussehen ihres Avatars beeinflussen können.

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timo.w.strauss 17. Feb 2017

Ich selbst habe 2 Pokestops vor der Haustür und finde das Spiel langweilig.

lestard 17. Feb 2017

Werbung in Apps ist doch nicht verboten sondern üblich.

lestard 17. Feb 2017

Ich hab bisher noch keinen einzigen Cent in Pokemon Go investiert und dafür mehr Spaß als...

ArthurDaley 17. Feb 2017

Jaja, das sind so die 1st-world-problems.... O_o



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