Niantic: Das erste legendäre Monster schlüpft demnächst in Pokémon Go
Fans von Pokémon Go warten schon lange auf das Erscheinen der legendären Pokémon, nun hat das Entwicklerstudio Niantic sie offiziell angekündigt. Es steht sogar schon so gut wie fest, wann und wo das erste dieser seltenen Monster – bislang gibt es nur 64 von ihnen – auftauchen wird: Auf einem Fest am 22. Juli 2017 in Chicago, wo Fans das einjährige Jubiläum des Augmented-Reality-Titels feiern.

Damit das legendäre Pokémon dort auftaucht, müssen zuvor allerdings Millionen von Trainern weltweit gemeinsam genügend Pokémon fangen – Details nennt Niantic nicht. Dadurch werden vom dem Studio für alle Spieler neue Ingame-Boni freigeschaltet, gleichzeitig erscheint das erste legendäre Pokémon auf dem Pokémon-Go-Fest. Wenn es den Trainern in Chicago gelingt, das Biest zu besiegen, soll es anschließend auch weltweit in den Raid-Kämpfen erscheinen.
Um dann eines der begehrten Pokémon zu finden, zu bekämpfen und vor allem zu fangen, müssen offenbar wieder mehrere Trainer zusammenarbeiten. Zuerst müssen die Spieler weltweit Ausschau nach legendären Eiern halten, die über Arenen schweben. Dann müssen sie sich mit anderen Trainern vor Ort zusammenschließen, um nach Ablauf des Timers ihr Können in einem Raid-Kampf beweisen, um das legendäres Pokémon zu besiegen und es so der Sammlung hinzuzufügen.

Obwohl es um Pokémon Go etwas ruhiger geworden ist, hat das Programm offenbar immer noch viele Fans. Im Juni 2017 soll es rund 60 Millionen aktive Nutzer (Monthly Active Users, MAU) gegeben haben, von denen etwa 20 Prozent die Anwendung mindestens einmal am Tag gestartet haben. Diese Zahl hatte das Marktforschungsunternehmen Apptopia.com Anfang Juli 2017 bekannt gegeben.
Rund 33 Prozent der Trainer sind 18 Jahre oder jünger, 38 Prozent sind zwischen 19 und 34 Jahre alt – der Rest der Spieler ist entsprechend älter. Nach Schätzungen von Apptopia hat Niantic mit dem Augmented-Reality-Programm inzwischen mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar an Umsatz erzielt, etwa 950 Millionen US-Dollar davon allerdings im Jahr 2016.
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