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Verfügbarkeit und Fazit

Bei den Kämpfen setzt Ni No Kuni 2 sehr viel stärker auf Action als etwa Final Fantasy. Wir haben es meist mit vier bis zehn Gegnern zu tun, die wir in erster Linie mit Schwerthieben attackieren, sowie aus der Ferne unter anderem mit der Pistole von Roland. Die Kämpfe laufen recht hektisch ab, teils geht es auch unübersichtlich zu - was dazu führt, dass die Figuren wegen der automatischen Zielaufschaltung immer wieder mal quer über das Schlachtfeld sausen, ohne dass wir das gewollt haben.

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Im Spielverlauf kommen immer mehr taktische Elemente dazu: Wir müssen spezielle Zauber einsetzen, um bestimmte magische Schutzschilde zu überwinden, oder besondere Waffen verwenden. Eine weitere Hilfe sind die Gnuffis: Das sind kleine Kobolde, die wir zusätzlich zu sonstigen Teammitgliedern in unsere Gruppe aufnehmen können.

Die Gnuffis sehen aus wie bunte Kartoffelsäcke, sie machen ziemlich viel albernen und meist wirklich lustigen Quatsch, vor allem aber kämpfen sie mit. Ein Gnuffi namens Robin Nuff der Held kann sich auf unseren per Knopfdruck erteilten Befehl in eine Kanone verwandeln, die auch größeren Gegnern ordentlich Schaden zufügt, während ein Gnufft namens Pusti der Verwegene unsere Gesundheitspunkte regeneriert.

  • Eine blaue Linie grenzt das Kampfgebiet ein. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Ratoleon ist der Schurke, gegen den Roland und Evan kämpfen. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Auf der Weltkarte können wir uns weitgehend frei bewegen. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Zwischensequenzen treiben die Handlung voran. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Ein "Mechbook" zeigt Fotos vom Abenteuer - solche Anspielungen auf die reale Welt gibt es viele. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Kampf ist gewonnen - sagt das Programm. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Immer wieder gibt es auch düstere Abschnitte im Spiel. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Evan hat ein (lösbares) Problem... (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Auch hoch emotionale Momente gehören zur Story. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
  • Per Schnellreise kann man auf der Weltkarte große Entfernungen rasch bewältigen. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)
Ein "Mechbook" zeigt Fotos vom Abenteuer - solche Anspielungen auf die reale Welt gibt es viele. (Bild: Level 5/Screenshot: Golem.de)

Neben den Gnuffis und der Verwendung von Magie gibt es noch zahlreiche weitere Elemente, die wir nach und nach lernen - dabei helfen gut gemachte Hinweistafeln, die alle neuen Systeme ausführlich erklären. So gibt es eine Art Aufbauspiel, in dem wir eine eigene Palastanlage namens Evermore erweitern und allmählich mit Anwohnern bevölkern können. Dort können wir Ausrüstung herstellen, was aber von den Beziehungen zu anderen Fraktionen abhängt - wie viele japanische Spiele wird auch Ni No Kuni 2 im Spielverlauf immer komplexer.

Später gibt es auch Scharmützel beim Reisen, bei denen wir mit einer kleinen Armee unterwegs sind, um witzig gestaltete Echtzeit-Schlachten zu schlagen, die allerdings unkompliziert gehalten sind und vor allem ein Verständnis von Schnick-Schnack-Schnuck verlangen.

Ni No Kun 2 erscheint am 23. März 2018 für Playstation 4 (rund 70 Euro) und Windows-PC (rund 60 Euro). Weitere Umsetzungen, etwa für die Xbox One oder die Nintendo Switch, sind derzeit nicht angekündigt. Es gibt weder einen Multiplayermodus noch Mikrotransaktionen.

Das Spiel bietet wahlweise eine englische oder japanische Sprachausgabe, sowie Untertitel in mehreren Sprachen - darunter auch Deutsch. Auf der PS4 Pro unterstützt das Programm 4K-Auflösungen via Checkerboard-Rendering, 60 fps sowie HDR. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 12 Jahren erhalten.

Fazit

Ni No Kuni 2 nimmt es in Sachen "zuckersüße Inszenierung" locker mit jeder Hochzeitstorte auf - selbst Oberschurke Ratoleon wirkt halbwegs niedlich. Trotzdem erzählt das Programm eine Geschichte, die auch Erwachsene ernst nehmen können. Der Streit zwischen Katzen und Nagern steht natürlich sinnbildlich für Konflikte in der echten Welt, und deren Absurdität bringt Ni No Kuni 2 stellenweise ganz gut auf den Punkt.

Spaß macht auch das erstaunlich hohe Tempo. Fast ständig passiert was: Entweder gibt es größere Entwicklungen bei der Handlung und meist gelungene Überraschungen, oder der Spieler darf neue Spielmechaniken lernen. Ähnlich wie in vergleichbaren Titeln etwa der Final-Fantasy-Reihe geht's aber teilweise auch schlicht überkompliziert zu, ohne dass es aus sich heraus nötig wäre. Etwa beim Kampfsystem, das zwar meist viel Spaß macht, aber stellenweise auch etwas zu unübersichtliche und hektische Gefechte bietet.

Eine Empfehlung ist Ni No Kuni 2 deshalb vor allem für Spieler, die viel Wert auf eine herzerwärmende Handlung legen und die den japanischen Stil mögen. Für sie bietet die Mischung aus Story, schöner Grafik und übrigens auch dem wunderbaren Soundtrack im neuen Werk von Level 5 viel spannende Unterhaltung.

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 Ni No Kuni 2 im Test: Machtkampf im Land der Miezen und Mäuse
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Dennis 20. Mär 2018

Laut Seasonpass der bei der "Prince-Edition" enthalten ist, wird es sogar zwei...


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