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Adata kann dank M.3 vier Chips im Quadrat anordnen.
Adata kann dank M.3 vier Chips im Quadrat anordnen. (Bild: Adata)

NGSFF alias M.3: Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine

Adata kann dank M.3 vier Chips im Quadrat anordnen.
Adata kann dank M.3 vier Chips im Quadrat anordnen. (Bild: Adata)

Die nächste Generation der SSD-Kärtchen ist nicht mehr allzu weit entfernt. Adata hat seine neue SSD im NGSFF-Format alias M.3 schon einmal gezeigt. Durch die breitere Platine können mehr Chips platziert werden.

Auf der Elektronikmesse CES 2018 hat Adata seine erste SSD im M.3-Format ausgestellt. Viele Details waren aber auch auf Nachfrage nicht zu erfahren. Die IM3P33E1 genannte SSD wird wohl vor allem für das OEM-Geschäft von Interesse sein. Für den Retail-Markt ist es noch zu früh. Das Modell ist mit 2 TByte Flashspeicher ausgestattet. Für ein Erstmodell ist das eine gute Kapazität. Zum Vergleich: Bei M.2-Kärtchen sind derzeit auch 2 TByte möglich. Samsung bietet eine eng bestückte 960-Pro-SSD mit der Kapazität an. Bei dem deutlich größeren M.3-Kärtchen ist hingegen noch Luft.

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Das M.3-Format hat aus verschiedenen Gründen Vorteile. Die neuen Platinen haben mehr Platz für Chips, so dass Hersteller auch SSDs mit viel Kapazität entwickeln können, ohne auf einen kleinen Formfaktor zu verzichten. Für U.2-SSDs, die von der Form typischen 2,5-Zoll-SSDs ähneln, reicht in modernen Notebooks in der Regel der Platz nicht mehr aus. M.2 hingegen hat nicht genug Platz für Speicherchips. Das M.3-Format ist deutlich flexibler. Außer für die Einsetzbarkeit von sehr kleinen Modulen ist die Breite der Platine von 4,38 Zentimetern ideal, um die SSDs in einer verlängerten Version vertikal in Rackserver, die nur eine Höheneinheit haben, einzustecken. Intel plant, das im sogenannten Ruler-Format die SSDs einzusetzen. Diese sind vom Konzept her ähnlich wie SSD-Module in den High-End-Systemen von Dell EMC. Auch Samsung hat bereits Pläne auf dem vergangenen SSD Summit verkündet.

Weitergehende Informationen zu dem Produkt, wie etwa Geschwindigkeiten, gab es noch nicht. Die SSD arbeitet mit 3D-NAND-Flashbausteinen und NVM Express wird in der Version 1.3 unterstützt. PCI Express wird als Version 3.0 in einer x4-Konfiguration unterstützt. Geschwindigkeitstechnisch sind zwischen einer M.2- und M.3-SSD also keine großen Unterschiede zu erwarten, jedenfalls nicht durch den Anschluss.

Dass Adata die erste SSD bereits der Öffentlichkeit zeigt, ist zumindest als Hinweis zu verstehen, dass 2018 das neue Format zum Einsatz kommt. Ein konkretes Datum für die Markteinführung gibt es bisher aber weder von Adata noch von der Konkurrenz. Auch ist uns noch kein Notebook oder Mini-Rechner bekannt, der eine M.3-SSD aufnehmen könnte.


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as (Golem.de) 21. Jan 2018

Hallo, Mir sieht es eher nach OEM aus. Das ist ein nicht untypischer Name für in großem...

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Matty194 17. Jan 2018

M.3 ist einfach nur eine breitere Version von M.2. Elektrisch vollständig kompatibel. Ist...

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