NGN Fiber Network: Telefónica lässt LTE-Station mit Glasfaser anbinden

Die Telefónica investiert in ihr Netz und lässt Mobilfunkstandorte statt Richtfunk mit Glasfaser anbinden. Doch das Projekt zieht sich über Jahre hin.

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Mobilfunkantenne der Telefónica
Mobilfunkantenne der Telefónica (Bild: Telefónica)

Telefónica Deutschland wird für einen Teil ihres LTE-Netzes Glasfaseranbindungen verlegen lassen. Das gab das Unternehmen am 24. April 2018 bekannt. Demnach wird die Telefónica mindestens 1.500 Mobilfunkstandorte von NGN Fiber Network mit Glasfaser anbinden lassen und diese langfristig anmieten.

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Die Anbindung erfolgt zwischen der jeweiligen Basisstation und dem Mobile Backhaul, dem nächsten zentralen Knotenpunkt im O2-Netz. Dafür hat das spanische Unternehmen einen Kooperationsvertrag mit NGN über ein mehrjähriges Ausbauprojekt unterzeichnet. Angaben zum finanziellen Volumen der Vereinbarung wurden nicht gemacht.

Bisher sind die Basisstationen mit Richtfunk angebunden. Durch die Anbindung der Mobilfunkstandorte mit Glasfasertechnologie werden die Kapazitäten für die LTE (4G)-Nutzung im O2-Netz deutlich erhöht. Zudem bereitet die Telefónica Deutschland sich damit auf den 5G-Standard vor, der deutlich bessere Datenraten, höhere Kapazitäten und extrem niedrige Latenzzeiten bietet. Zudem hatte der Konzern zu Jahresbeginn bekanntgegeben, bei der Glasfaseranbindung auch mit Vodafone Deutschland zu kooperieren. Demnach wollen die beiden Mobifunkbetreiber bei gemeinsamen oder benachbarten Mobilfunkstandorten die Mitnutzung der vorhandenen Glasfaser ermöglichen.

Telefónica: Full Service vom mittelständischen Betreiber

"Wir freuen uns, Telefónica Deutschland mit unseren schnellen Glasfaseranschlüssen auf dem Weg zu seinem leistungsstarken 5G-Mobilfunknetz zu unterstützen", sagte Rudolf Weigand, NGN-Geschäftsführer. NGN übernimmt von der Planung, dem Bau bis zur Inbetriebnahme der Glasfaserverbindungen zu den Basisstationen von Telefónica Deutschland. Alle Instandhaltungs- und Serviceleistungen für den Betrieb der Glasfaseranschlüsse werden ebenfalls durch NGN erbracht.

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Bei der Erschließung von Standorten mit Glasfaseranschlüssen arbeiten Telefónica Deutschland und NGN bereits seit 2015 zusammen.

Als regionaler und überregionaler Anbieter plant, baut und vermietet die NGN deutschlandweit Dark Fibre. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im unterfränkischen Aubstadt errichtet Breitbandnetze, erschließt und verbindet unter anderem Industriestandorte und Gewerbegebiete, Rechenzentren, Mobilfunkbasisstationen, Städte und Landkreise. NGN verfügt nach eigenen Angaben bundesweit über ein derzeit rund 14.500 Kilometer großes eigenes Glasfasernetz, welches jährlich um 600 Kilometer bis 800 Kilometer erweitert wird.

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