NFTs: Valve verbannt Blockchain-Spiele und NFTs auf Steam

Spiele, die auf Blockchain-Technologie basieren und es Spielern erlauben, etwa sogenannte Kryptowährungen oder auch NFTs auszutauschen, sind künftig auf Steam nicht mehr erlaubt. Das geht aus einer Liste hervor(öffnet im neuen Fenster) , in der Hersteller und Distributor Valve aufzählt, was alles nicht auf der Plattform veröffentlicht werden darf.
Darauf hingewiesen hat ein Entwickler via Twitter(öffnet im neuen Fenster) , der an einem solchen Spiel arbeitet. Er geht davon aus(öffnet im neuen Fenster) , dass es sich bei dem neu eingeführten Verbot um eine Erweiterung bestehender Regeln handelt.
Demnach erlaubt Steam schon jetzt keine Gegenstände in Spielen, die echte Werte haben. Darüber hinaus könnte Valve aber auch schlicht versuchen, nicht mit dem teils sehr schlechten Ansehen der Technik in Verbindung gebracht zu werden sowie damit verbundene Betrügereien zu verhindern. Valve selbst hat dazu bisher nicht öffentlich Stellung genommen.
Epic sieht kein Problem mit NFTs
Auf Anfrage des Magazins The Verge(öffnet im neuen Fenster) erklärte Steam-Konkurrent und Spiele-Distributor Epic Games, man sei "offen für Spiele, die Kryptowährungen oder Blockchain-basierte Assets unterstützen" . Zwar seien die Details etwa in Bezug auf NFTs noch nicht geklärt, es werde aber Beschränkungen geben.
So müssten Finanzgesetze eingehalten werden und deutlich gemacht werden, wie die Blockchain-Technologie genutzt wird. Auch der von Epic bereitgestellte Zahlungsdienst könne nicht genutzt werden. Epic selbst werde darüber hinaus zwar keine "Crypto" in seinen Spielen verwenden, wie CEO Tim Sweeney auf Twitter schrieb(öffnet im neuen Fenster) , aber "wir begrüßen Innovationen in den Bereichen Technologie und Finanzen" , so Sweeney.
Die Idee zur Nutzung von Blockchain-Technologie in Spielen ist nicht wirklich neu. Im vergangenen Jahr ist aber ein regelrechter Hype um sogenannte NFTs entstanden, die teils Millionen-Werte erzielen . In einem Kommentar hat Golem.de diese Technik als "schlechte Idee" bezeichnet und erst vor wenigen Wochen ist eine offenbar groß angelegte Betrügerei in der NFT-Szene aufgeflogen , bei denen ein Entwickler NFTs verkauft hat und anschließend offenbar verschwunden ist.



