Wer verdient an den Dogs of BND?
Wo andere NFT-Projekte Milliarden generieren, nahm der BND gerade einmal 1,69 Euro ein, wie die Behörde Golem.de mitteilte. "Gewinne erzielt der BND mit den NFTs nicht." Da die verwendete NFT-Plattform Opensea keine kostenlosen Angebote zulässt, entschied sich der BND für den niedrigstmöglichen Preis von unter einem Cent. "Dieser betrug 0,000001 ETH und ist symbolisch zu verstehen", erklärt die Pressesprecherin des BND.
Die Wahl auf (die mittlerweile weniger umweltschädliche Blockchain) Ethereum und Opensea als Plattform "fielen primär wegen der hohen Verbreitung", so der BND. "Wir wollten möglichst vielen Interessierten ermöglichen, sich möglichst einfach ein NFT sichern zu können."
Die Gesamteinnahmen aus allen 987 NFT-Bildern betrugen laut BND ca. 1,69 Euro. Profit schlagen andere. Das Gesamtvolumen der NFT-Sammlung liegt aktuell bei rund 3 ETH, umgerechnet etwas mehr als 5.200 Euro – wenig, aber mehr als 1,69 Euro. Einige der BND-Hunde wurden für umgerechnet mehr als 100 Euro weiterverkauft. Angesichts des symbolischen Erstverkaufspreises eine Preissteigerung von 5.899.900 Prozent im Vergleich zu den 0,000001 Ethereum.
Den BND stört das nicht. "Die neuen Halter der NFTs sind frei in ihrer Entscheidung, wie sie mit den NFTs weiter verfahren. Darauf hat der BND keinen Einfluss." Ähnlich sei es auch schon mit physischen Werbemitteln wie Jutebeuteln oder Wandkalendern, die auf Kleinanzeigenportalen auftauchen. "91 Prozent der NFTs sind zudem nicht gelistet, werden also nicht weiterverkauft."
Die Preisspitze scheinen die Dogs of BND ohnehin schon überschritten zu haben. Zwar sind einige für einstellige Ethereum-Beträge (und damit umgerechnet einige Tausend Euro) zum Verkauf gelistet – dass sie für diese Preise tatsächlich den Halter wechseln, ist aber unwahrscheinlich.
Wer hat die Dogs of BND entwickelt?
Entwickelt wurde das NFT-Projekt von Blockchain-Forschern des Forum Innovative Technologien gemeinsam mit dem Social-Media-Team des BND.
Auch wenn es so wirkt, als hinge der BND dem Höhepunkt des NFT-Hypes zwei Jahre hinterher, wurde das Projekt wohl schnell umgesetzt. Anfang 2023 entstand laut BND die Idee, weniger als ein halbes Jahr dauerte demnach die Umsetzung.
Wie viel das Ganze gekostet hat? "Dazu gibt es noch keine abschließende Auswertung", teilte der BND Golem.de mit. Da man für die Umsetzung aber auf Experten im Haus zurückgreifen konnte, seien "die Kosten vergleichsweise gering" ausgefallen.
Ob der BND mit dieser Aktion wirklich junge IT-Fachkräfte begeistern kann oder ob die Hunde irgendwann im Metaverse der Polizei als virtuelle Schoßtiere auftauchen, bleibt allerdings abzuwarten.
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| NFT vom BND: Das steckt hinter den Dogs of BND |
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SÜ nicht überstanden?
Du verstehst nicht richtig wie Blockchains funktionieren, oder? Natürlich können...
man möge mich bitte korrigieren, aber du hast zwei wege wie eine information sich...
Falsch. IT ist die Abkürzung für "Irgendwas mit Technik" :-)