NFT-Marktplatz: Opensea entlässt 20 Prozent der Mitarbeiter

Der Opensea-CEO kündigt 20 Prozent seiner Angestellten - laut Devin Finzer der einzige Weg, um durch den Krypto-Winter zu kommen.

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Der NFT-Markt ist durch die Kursstürze in Schieflage geraten.
Der NFT-Markt ist durch die Kursstürze in Schieflage geraten. (Bild: Pixabay/Pixabay-Lizenz)

Der NFT-Marktplatz Opensea hat 20 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen. Das gab CEO Devin Finzer in einer Nachricht auf Twitter bekannt. Der heutige Tag sei ein schwerer für Opensea, sagte Finzer. Die Entlassungen kündigte er über den firmeneigenen Slack-Chat an, die entsprechende Nachricht veröffentlichte er ebenfalls auf Twitter.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden demnach bereits einzeln kontaktiert - eine Massenentlassung per Videocall wie beim Tretrollervermieter Bird gab es nicht. Die gekündigten Angestellten sollen "großzügige Abfindungen" und eine Krankenversorgung bis ins Jahr 2023 bekommen.

Außerdem will Opensea den Betroffenen bei der Jobsuche helfen. Dafür wolle man die eigenen Verbindungen in der Wirtschaft nutzen, schrieb Finzer in der Nachricht an die Mitarbeiter.

Krypto-Winter wird kommen

Als Grund für die Entlassungen gab Finzer einen bevorstehenden Krypto-Winter an. Darunter versteht man einen länger anhaltenden Zeitraum nach einem Kurscrash, in dem die Kurse der Kryptowährungen niedrig bleiben. Finzer zufolge plante Opensea immer mit solchen Phasen, die eigentlich ohne Entlassungen zu bewältigen sein sollten.

Aktuell stecke man allerdings in einer Phase, in der zum Krypto-Winter eine weltweite wirtschaftliche Instabilität hinzukomme. Ein derartiges Szenario hatte Opensea in seiner langfristigen Planung offenbar nicht berücksichtigt. Durch die Entlassungen sei das Unternehmen nun in einer Position, in der es mehrere Jahre verschiedener Krypto-Winter-Szenarien überstehen könne. Die aktuelle Situation lass sich auf diese Weise noch weitere fünf Jahre lang überstehen.

Auf Linkedin gibt Opensea an, 769 Angestellte zu haben. 20 Prozent davon entsprechen 154 Mitarbeitern. Finzer spricht in seiner Nachricht von ungefähr 20 Prozent, die genaue Anzahl der entlassenen Angestellten gibt er nicht an.

Entlassungen häufen sich

Opensea ist nicht das erste Kryptounternehmen, das im Zuge des Crashes Mitarbeiter entlässt: Auch Bitpanda und Coinbase kündigten bereits Angestellten. Auch im Techbereich nehmen die Entlassungen zu.

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