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NFC im Nahverkehr bringt mehr Nutzer dazu, die digitale Geldbörse zu aktivieren

Durch den Einsatz von NFC im Nahverkehr sollen sich Kunden niedrigschwellig daran gewöhnen, ihre mobile und virtuelle Geldbörse im Smartphone zu aktivieren. Schließlich geht es nicht gleich um den Ersatz der Kreditkarte, sondern hauptsächlich um die niedrigen Kosten für die Fahrkarte oder weitere Kleinbeträge, die Kunden bisher mit ihrer Plastikfahrkarte bezahlen.

  • NXP hat aus China ein typisches Fahrkartenkontrollsystem mitgebracht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Anwendung erlaubt die Nutzung verschiedener Kartensysteme. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Bisher nur eine Demo: eine virtuelle Nahverkehrskarte aus Peking (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Bargeld funktioniert nicht. Stattdessen wird das Smartphone über elektronische Zahlungsdienstleister mit Guthaben befüllt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Bargeld funktioniert nicht. Stattdessen wird das Smartphone über elektronische Zahlungsdienstleister mit Guthaben befüllt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Bis zur Mitte des Jahres will NXP sieben ÖPNV-Smartcard-Systeme unterstützen. Das dürfte heißen: sieben unterschiedliche Regionen und sieben unterschiedliche Systeme. Denn elektronische Tickets für den ÖPNV sind alles andere als standardisiert. Bis Ende 2016 sollen es sogar zehn Systeme werden. Welche das sind, das wollte uns NXP nicht sagen. Es wurde jedoch angedeutet, dass es sich um US-Regionen sowie den ostasiatischen Raum handelt. Gerade Letzteres bietet sich an, denn in vielen ostasiatischen Ländern ist das drahtlos arbeitende Ticket längst Realität.

Sonys Felica kommt später

Es gibt allerdings noch einige Einschränkungen. So ist NXP derzeit nicht in der Lage, Felica-Systeme zu emulieren, ein System für kontaktlose Smartcards von Sony. Die Arbeiten daran sind noch nicht abgeschlossen und benötigen neue NFC-Hardware, da die Anforderungen an das präzise Timing des Datenaustauschs laut NXP höher sind. NXP will später weltweit alle Smartcard-Systeme unterstützen, also neben dem hauseigenen Mifare oder SmartMX auch Konkurrenzsysteme wie Felica, das beispielsweise in Hongkong (Octopus Card) eingesetzt wird, oder die Suica Card, die im Großraum von Tokio zum Einsatz kommt. Dafür sind dann aber neue NFC-Smartphones nötig.

Haben sich die Kunden an NFC-Smartphones statt Fahrkarten gewöhnt, hofft NXP, dass nach und nach auch die anderen Karten durch das Smartphone ersetzt werden können. Im nächsten Schritt könnten beispielsweise Zugangskontrollsysteme in die Smartphones mit NFC und Secure Element integriert werden. Laut NXP sind diese virtuellen Karten sicherer, als die Plastikkarten in der Geldbörse herumzutragen.

Für den deutschen Markt dürfte das unserer Einschätzung nach schwierig werden. Hier hat sich nach Jahren noch nicht einmal die kontaktlose Fahrkarte richtig durchgesetzt. Und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat das Vertrauen in das System jüngst weiter erschüttert. Auch das deutschlandübergreifende Touch-und-Travel-System wurde bisher nicht akzeptiert, so dass die Deutsche Bahn das System zum Jahresende einstellen möchte.

 NFC: Was Apple Pay nicht schafft, soll der Nahverkehr bringen
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as (Golem.de) 21. Apr 2016

Hallo, nein, technisch korrekt ist, dass NFC vollständig kompatibel mit der Technik ist...

Birnbaum 27. Feb 2016

Europa kennt das schon lange. Präsentation Galaxy S6: Samsung Pay wurde mit vorgestellt...

as (Golem.de) 27. Feb 2016

Hallo, Im Nahverkehr werden eigentlich immer Alternativen angeboten. Selbst...

as (Golem.de) 27. Feb 2016

Hallo, Das E-Ticket nach VDV-KA ist ziemlich verbreitet, nur halt für jeden Verbund...

Golressy 26. Feb 2016

Warum ist das wohl in Deutschland gescheitert? - Es gab keine Unterstützung der Banken...


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