NFC: Gedruckte Plastikfolie soll NFC-Tags billiger machen

Koreanische Wissenschaftler schlagen eine neue Methode vor, um die Nahfeldkommunikation NFC deutlich zu verbilligen. Die Tags dafür sollen gedruckt werden, was nur wenige Cent kosten soll.

Artikel veröffentlicht am ,
NFC-Aufkleber der Targobank
NFC-Aufkleber der Targobank (Bild: Targobank)

Forscher der koreanischen Sunchon-Universität haben eine neue Bauform für NFC-Tags entwickelt. Ähnlich wie bei der RFID-Technik können bei NFC passive Schaltungen in Aufklebern versteckt werden, die erst aktiv werden, wenn über ein elektromagnetisches Feld eine Spannung induziert wird.

Dafür sind vor allem zwei Bauteile nötig, deren Konstruktion bisher aufwendiger war: eine Antenne und ein Gleichrichter, der die Wechselspannung in Gleichspannung verwandelt. Die Wissenschaftler haben diese beiden Komponenten nun integriert, was sie "Rectenna" nennen. Das steht für "rectifier" (Gleichrichter) und "antenna".

Beide Bauteile können in einem Schritt mittels elektronischer Tinte auf eine Plastikfolie gedruckt werden. Das war bisher auch schon mit dem Rest der Schaltung möglich, nun klappt das aber auch mit dem analogen Teil der Konstruktion.

Das Ergebnis ist nicht nur ein flexibles Element, das sich beispielsweise für Preisaufkleber eignet, sondern auch noch sehr billig. Bei einer Massenherstellung rechnen die Forscher mit einem Preis von wenigen Cent. Der gedruckte NFC-Aufkleber soll bei einem Feld von 13,56 MHz eine Leistung von 0,3 Watt generieren können, was für den Betrieb von üblichen NFC-Geräten ausreicht.

Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im Magazin Nanotechnology beim Institute of Physics veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ben Dover 14. Aug 2012

Ja dann Steiger mal die sendeleistung von meinem bluetoothHandy / nfc-Tag ohne das ich...

Captain 11. Aug 2012

Die Frequenz hat nichts mit der Leistung zu tun...

Siciliano 10. Aug 2012

In etwa sowas hier.... http://www.elv.de/hf-sendemodul-tx868-75-868-mhz.html Dürfte aber...

M.P. 10. Aug 2012

"Beide Bauteile können in einem Schritt mittels elektronischer Tinte auf eine...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
OpenAI
Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store

Nur einen Tag, nachdem OpenAI ChatGPT für Entwickler geöffnet hat, lassen sich Angebote finden, die es nicht geben dürfte.

OpenAI: Girlfriend-Chatbots verstoßen gegen die Regeln des GPT-Store
Artikel
  1. AVM: Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht zum Einsatz
    AVM
    Huawei-Patent kommt in Fritzboxen nicht "zum Einsatz"

    Huawei hat einen großen Patentpool zu Wi-Fi 6. Fritzbox-Hersteller AVM hat die Patente nach eigenen Angaben in seinen Wi-Fi-6-Routern nicht genutzt, will sie aber dennoch für ungültig erklären lassen.

  2. LTE: Kaum weniger Funklöcher in Deutschland
    LTE
    Kaum weniger Funklöcher in Deutschland

    Während bei 5G viel ausgebaut wurde, haben die Netzbetreiber zu wenig LTE-Funklöcher geschlossen. Das ergab zumindest eine Auswertung von Verivox.

  3. E-Corner: Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken
    E-Corner
    Hyundai entwickelt Klappräder zum seitlichen Einparken

    Die Hyundai-Tochter Mobis präsentiert eine Technik, mit der sich die Autoräder seitlich drehen lassen, um das parallele Einparken zu erleichtern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /