NFC: Gedruckte Plastikfolie soll NFC-Tags billiger machen
Forscher der koreanischen Sunchon-Universität(öffnet im neuen Fenster) haben eine neue Bauform für NFC-Tags entwickelt. Ähnlich wie bei der RFID-Technik können bei NFC passive Schaltungen in Aufklebern versteckt werden, die erst aktiv werden, wenn über ein elektromagnetisches Feld eine Spannung induziert wird.
Dafür sind vor allem zwei Bauteile nötig, deren Konstruktion bisher aufwendiger war: eine Antenne und ein Gleichrichter, der die Wechselspannung in Gleichspannung verwandelt. Die Wissenschaftler haben diese beiden Komponenten nun integriert, was sie "Rectenna" nennen. Das steht für "rectifier" (Gleichrichter) und "antenna".
Beide Bauteile können in einem Schritt mittels elektronischer Tinte auf eine Plastikfolie gedruckt werden. Das war bisher auch schon mit dem Rest der Schaltung möglich, nun klappt das aber auch mit dem analogen Teil der Konstruktion.
Das Ergebnis ist nicht nur ein flexibles Element, das sich beispielsweise für Preisaufkleber eignet, sondern auch noch sehr billig. Bei einer Massenherstellung rechnen die Forscher mit einem Preis von wenigen Cent. Der gedruckte NFC-Aufkleber soll bei einem Feld von 13,56 MHz eine Leistung von 0,3 Watt generieren können, was für den Betrieb von üblichen NFC-Geräten ausreicht.
Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im Magazin Nanotechnology beim Institute of Physics(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht.
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