Abo
  • Services:
Anzeige
Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apple Pay
Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apple Pay (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

NFC: Apple Pay könnte sich auszahlen

Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apple Pay
Apple-Chef Tim Cook bei der Vorstellung von Apple Pay (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Hat die Geldbörse ausgedient? Wenn es nach Apple ginge, bräuchten zumindest iPhone-Besitzer künftig weder Bargeld noch Kreditkarten zum Einkaufen. Mit Apple Pay will das Unternehmen sein Smartphone zum Portemonnaie machen - mit Aussicht auf Erfolg.
Von Maik Klotz

Es gibt bereits eine Vielzahl mobiler Zahlungsdienste (Mobile Payment). Eines der Systeme ist NFC (Near Field Communication), das weltweit zum Einsatz kommt und kontaktlose Zahlungen ermöglicht. Bisher brachte NFC dem Mobile Payment nicht den erwünschten Erfolg. Das könnte sich jetzt ändern: mit Apples Zahlungsdienst Apple Pay.

Anzeige

Denn Apple Pay ist nicht nur ein mobiles Bezahlverfahren, sondern ein Ökosystem. Es ist nicht auf den stationären Handel beschränkt, sondern kann auch für Zahlungen im E-Commerce genutzt werden. Nutzer von Apple Pay können überall - online und offline - mit dem iPhone 6 bezahlen.

Außerdem gibt es bei Apple Pay keine aufwendige Registrierung. Ein iTunes-Konto reicht aus. Davon gibt es mehr, als es Paypal-Konten gibt: 800 Millionen iTunes-Nutzer können theoretisch von Anfang an mit dem iPhone 6 an über 220.000 Kassenterminals in den USA bezahlen.

Zwei wesentliche Faktoren sprechen für den Erfolg von Apple Pay: die Anzahl der Nutzer, die vom Start weg den Dienst nutzen können, und die nahtlose Integration in das iPhone.

NFC: Bisher ein mühsames Verfahren

Dabei setzt Apple auf die Funktechnik NFC, mit der über kurze Distanzen Daten kontaktlos ausgetauscht werden. Damit der Zahlungsvorgang über NFC abgewickelt werden kann, muss auch das EC- oder Kreditkartenterminal mit NFC ausgestattet sein. Für den Händler spielt es dann keine Rolle, ob ein Kunde mit EC-Karte, Kreditkarte oder kontaktlos mit dem Smartphone über NFC bezahlt. Der Prozess an der Kasse ist der gleiche, und den Rest übernimmt das Terminal.

Damit ein Kunde zum Beispiel mit einem Android-Smartphone an der Kasse zahlen konnte, mussten bisher große Hürden genommen werden. Eine aufwendige Registrierung bei einem Zahlungsanbieter war nötig. Zudem waren nur bestimmte Geräte für die NFC-Zahlung geeignet, und bei diesen musste zunächst die SIM-Karte ausgetauscht werden, da in der Regel die Zahlungsanbieter das für die Bezahlung notwendige Secure Element auf die SIM-Karte legen. Mit dem Austausch der SIM-Karte beziehungsweise Registrierung bei einem der Zahlungsanbieter wurde gleichzeitig eine neue Kreditkarte ausgegeben, meist im Prepaid-Verfahren. Wer sich bis zum Schluss durch diesen Prozess gequält hatte, musste den erstellten Account schließlich noch befüllen oder aufladen.

Für das iPhone gab es bisher kein NFC-basiertes Konzept, hier musste der Kunde sich einen NFC-Aufkleber auf das Gerät kleben, eine kontaktlose-Mini-Kreditkarte, die nichts mit dem Smartphone zu tun hatte.

Secure Element direkt verbaut

Apple nutzt mit der Einführung von NFC beim iPhone 6 und beim Phone 6 Plus nun ebenfalls das Secure Element. Es spielt beim Bezahlen über NFC eine wesentliche Rolle, denn in diesem geschützten Speicherbereich werden alle für die Bezahlung notwendigen Daten hinterlegt, wie zum Beispiel Teile der Kreditkarteninformationen. Das auch bei Apple Pay notwendige Secure Element liegt jedoch nicht auf der SIM-Karte, sondern ist direkt im iPhone 6 verbaut.

Eine Besonderheit liegt darin, wie Apple Pay konzipiert ist. Apple virtualisiert die vorhandene Kreditkarte und macht diese über das iPhone kontaktlos. Damit ist Apple Pay die technische Schnittstelle und Plattform zwischen der Kreditkarte und dem Händler. Dazu arbeitet Apple direkt mit Visa, Mastercard und American Express zusammen.

Apple setzt auf Datenschutz 

eye home zur Startseite
Muaddib 24. Sep 2014

Na ja, ich kenne persönlich immer mehr "Rückwechsler", also Leute, die von iPhone auf ein...

Lala Satalin... 13. Sep 2014

Ja. Hoffen wir mal, dass das auch alles sicher funktioniert und nicht einfach wieder ein...

9Z3R06 12. Sep 2014

Das hat mich jetzt auch mal interessiert, da ich auch ein Windows Phone besitze, der...

Marentis 12. Sep 2014

Steh wenigstens dazu, wenn Deine ursprüngliche Aussage nicht stimmt. Du hast dort...

Peter Brülls 12. Sep 2014

Was ich im Ausland direkt kaufe, gibt es hier einfach gar nicht. Oder eben nur über...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Melitta Professional Coffee Solutions GmbH & Co. KG, Minden-Dützen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Heraeus infosystems GmbH, Hanau
  4. OEDIV KG, Bielefeld


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 197,99€
  2. (-76%) 5,99€
  3. 10,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Staingate

    Austauschprogramm für fleckige Macbooks wird verlängert

  2. Digitale Infrastruktur

    Ralph Dommermuth kritisiert deutsche Netzpolitik

  3. Elektroauto

    VW will weitere Milliarden in Elektromobilität investieren

  4. Elektroauto

    Walmart will den Tesla-Truck

  5. Die Woche im Video

    Ausgefuchst, abgezockt und abgefahren

  6. Siri-Lautsprecher

    Apple versemmelt den Homepod-Start

  7. Open Routing

    Facebook gibt interne Plattform für Backbone-Routing frei

  8. Übernahme

    Vivendi lässt Ubisoft ein halbes Jahr in Ruhe

  9. Boston Dynamics

    Humanoider Roboter Atlas macht Salto rückwärts

  10. Projekthoster

    Github zeigt Sicherheitswarnungen für Projektabhängigkeiten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

Erneuerbare Energien: Siemens leitet die neue Steinzeit ein
Erneuerbare Energien
Siemens leitet die neue Steinzeit ein
  1. Siemens und Schunk Akkufahrzeuge werden mit 600 bis 1.000 Kilowatt aufgeladen
  2. Parkplatz-Erkennung Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. Arkyd-6 Planetary Resources startet bald ein neues Weltraumteleskop
  2. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

  1. Re: Elektro Trucks sind leiser und somit entsteht...

    User_x | 03:56

  2. Re: die alte leier

    Andre S | 02:23

  3. Re: VW am ehesten zuzutrauen

    Ein Spieler | 02:21

  4. Re: Schieber auf Scrollbalken

    LinuxMcBook | 02:07

  5. Re: Ladeleistung

    m9898 | 02:01


  1. 17:14

  2. 13:36

  3. 12:22

  4. 10:48

  5. 09:02

  6. 19:05

  7. 17:08

  8. 16:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel