Abo
  • Services:

Preis und Fazit

Google verkauft den Nexus Player über die eigene Geräte-Shop-Seite und im stationären Handel, etwa bei den Elektromarktketten Media Markt und Saturn. Die Android-TV-Box kostet 100 Euro, derzeit fallen in Googles Shop keine Versandkosten an. Amazons Listenpreis für das Fire TV liegt ebenfalls bei 100 Euro. Zur Markteinführung des Fire TV gab es die Box einige Tage bei Amazon für Prime-Kunden für 50 Euro. Ein vergleichbares Einführungsangebot gibt es von Google nicht.

Fazit

Stellenmarkt
  1. DFN-CERT Services GmbH, Hamburg
  2. Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg

Mit dem Nexus Player bringt Google sein erstes Android-TV-Gerät auf den deutschen Markt - und legt eine Bruchlandung hin. Gegen das besser ausgestattete Fire TV von Amazon sieht die Google-Box blass aus. Der Käufer des Nexus Player zahlt 100 Euro und bekommt dann ein Gerät ohne Ethernet-Anschluss, ohne vollwertigen USB-Anschluss und ohne digitalen Audioausgang. All das bietet das gleich teure Fire TV.

  • Die Sprachauswahl bei der Einrichtung des Nexus Players (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Google-Konto kann über Smartphone, Tablet oder Computer eingerichtet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zur Verbindung mit dem Google-Konto muss nur ein Zahlencode auf der Google-Webseite am Smartphone, Tablet oder Computer eingetippt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einrichtung des Nexus Players ist nach kurzer Zeit erledigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm von Android TV (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nexus Player mit geöffnetem Einstellungsmenü (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen haben wir eine nicht an Android TV angepasste Oberfläche gefunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann auf dem Nexus Player meist nur über ein Bildschirmmenü spulen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nexus-Player-Fernbedienung ohne Spultasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Nexus Player einen Pairing-Knopf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten der Fernbedienung machen laute Klackgeräusche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Fernbedienung für den Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Fernbedienung für den Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nexus Player mit Pairing-Knopf, Stromanschluss, Micro-USB-Stecker und HDMI-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung des Nexus Players neben der für Amazons Fire TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung des Nexus Player auf der für Amazons Fire TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein USB-Stick mit Micro-USB-Anschluss lässt sich nicht einstecken, weil die Buchsen zu eng beieinander sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Stromanschluss, HDMI-Buchse, digitalem Audio-Ausgang, Ethernet-Port und vollwertigem USB-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung für Fire TV hat separate Spultasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Empfehlungsbereich von Android TV ist keine Hilfe. (Screenshot: Golem.de)
  • Googles Play-Movies-App auf dem Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt viel zu wenige Apps im Play Store auf dem Nexus Player. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Apps für die meisten Abo-Streaming-Angebote für Deutschland fehlen. (Screenshot: Golem.de)
  • Unterhalb des Empfehlungsbereichs werden die Apps auf dem Hauptbildschirm angeordnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das App-Menü in den Einstellungen von Android TV (Screenshot: Golem.de)
  • Googles Play-Movies-App auf dem Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungsdialog des Nexus Player  (Screenshot: Golem.de)
  • Sprachsuche im Nexus Player funktioniert gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Beschreibungstext in Play-Movies-App (Screenshot: Golem.de)
  • Ab der 16. App wird die App-Liste auf dem Hauptbildschirm in zwei Reihen aufgeteilt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hauptbildschirm des Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
Googles Nexus Player mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine Enttäuschung ist die Nexus-Player-Fernbedienung, die wir für eine 1a-Fehlkonstruktion halten. Die Tastenbelegung wirkt wie direkt an den Anforderungen der Kunden vorbei entwickelt. Sie verleidet einem gehörig den Spaß am Gerät. Spulen geht meist nur unkomfortabel über ein Bildschirmmenü, störend sind außerdem das laute Klickgeräusch der Tasten, die unpassende Position der Pause-Wiedergabetaste und die insgesamt billig wirkenden Tasten.

Wer hoffte, dass sich die Nutzung deutscher Abo-Streaming-Dienste mit der Einführung von Android TV verbessert, wird bitter enttäuscht. Da schneidet das Android-TV-Gerät sogar schlechter als die Amazon-Konkurrenz ab. Für beide gibt es die Netflix-App, aber die Fire-TV-Geräte sind zusätzlich noch mit dem Videodienst von Amazon verknüpft. Apps für Maxdome, Sky oder Watchever fehlen auch auf dem Nexus Player.

Bleibt einer der wenigen Vorzüge der Android-TV-Box: der unkomplizierte Zugriff auf Googles Filmbibliothek - allerdings mit den genannten Einschränkungen bei der Bedienung. Im Vergleich zu den Fire-TV-Geräten ergibt sich daraus jedoch kein wirklicher Vorteil, denn die Filme aus Googles Sortiment gibt es auch in Amazons Dienst - in einigen Fällen sogar preisgünstiger. Es ist eine herbe Enttäuschung, dass Käufer eines Android-TV-Gerätes gerade mal 30 von über 1,4 Millionen Android-Apps angeboten bekommen. Hier war von Googles Plattform deutlich mehr erwartet worden.

  • Die Sprachauswahl bei der Einrichtung des Nexus Players (Screenshot: Golem.de)
  • Ein Google-Konto kann über Smartphone, Tablet oder Computer eingerichtet werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Zur Verbindung mit dem Google-Konto muss nur ein Zahlencode auf der Google-Webseite am Smartphone, Tablet oder Computer eingetippt werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einrichtung des Nexus Players ist nach kurzer Zeit erledigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Hauptbildschirm von Android TV (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nexus Player mit geöffnetem Einstellungsmenü (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einstellungen haben wir eine nicht an Android TV angepasste Oberfläche gefunden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Nutzer kann auf dem Nexus Player meist nur über ein Bildschirmmenü spulen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nexus-Player-Fernbedienung ohne Spultasten (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Unterseite hat der Nexus Player einen Pairing-Knopf (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten der Fernbedienung machen laute Klackgeräusche. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Fernbedienung für den Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Fernbedienung für den Nexus Player (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nexus Player mit Pairing-Knopf, Stromanschluss, Micro-USB-Stecker und HDMI-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Googles Nexus Player mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung des Nexus Players neben der für Amazons Fire TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fernbedienung des Nexus Player auf der für Amazons Fire TV (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein USB-Stick mit Micro-USB-Anschluss lässt sich nicht einstecken, weil die Buchsen zu eng beieinander sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Stromanschluss, HDMI-Buchse, digitalem Audio-Ausgang, Ethernet-Port und vollwertigem USB-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Fire TV mit Bluetooth-Fernbedienung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Fernbedienung für Fire TV hat separate Spultasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Empfehlungsbereich von Android TV ist keine Hilfe. (Screenshot: Golem.de)
  • Googles Play-Movies-App auf dem Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
  • Es gibt viel zu wenige Apps im Play Store auf dem Nexus Player. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Apps für die meisten Abo-Streaming-Angebote für Deutschland fehlen. (Screenshot: Golem.de)
  • Unterhalb des Empfehlungsbereichs werden die Apps auf dem Hauptbildschirm angeordnet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das App-Menü in den Einstellungen von Android TV (Screenshot: Golem.de)
  • Googles Play-Movies-App auf dem Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
  • Einstellungsdialog des Nexus Player  (Screenshot: Golem.de)
  • Sprachsuche im Nexus Player funktioniert gut. (Screenshot: Golem.de)
  • Beschreibungstext in Play-Movies-App (Screenshot: Golem.de)
  • Ab der 16. App wird die App-Liste auf dem Hauptbildschirm in zwei Reihen aufgeteilt. (Screenshot: Golem.de)
  • Hauptbildschirm des Nexus Player (Screenshot: Golem.de)
Amazons Fire TV mit Stromanschluss, HDMI-Buchse, digitalem Audio-Ausgang, Ethernet-Port und vollwertigem USB-Anschluss (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Hauptbildschirm von Android TV ist zwar sehr aufgeräumt, aber der Empfehlungsbereich war für uns nicht sinnvoll nutzbar. Für uns war nicht erkennbar, nach welchem Muster dort Vorschläge erscheinen. Zudem empfanden wir es als enttäuschend, dass für Android TV zertifizierte Apps dort keine Inhalte einstellten. Google sollte darauf achten, dass Android-TV-Apps ihre Inhalte dort einspielen. Vielleicht ist der Empfehlungsbereich dann später einmal sinnvoll nutzbar.

Im Vergleich mit den Fire-TV-Geräten ist Googles Nexus Player für die gebotene Leistung viel zu teuer. Wer 100 Euro für eine gute Android-Streaming-Box zahlen möchte, ist mit dem Fire TV eindeutig besser bedient. Googles Android TV gibt dem Markt der Streaming-Boxen keine neuen Impulse und bleibt hinter den Möglichkeiten der Amazon-Geräte zurück. Wer den Nexus Player vor allem für Streaming einsetzen will, ist mit dem Fire TV Stick sogar besser bedient, zahlt dafür aber nur 40 Euro.

 Mangelhafte Tastaturunterstützung
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10. 9


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5,55€
  2. über ARD Mediathek kostenlos streamen

keböb 28. Apr 2015

Apple TV hat auch einen Netflix Client integriert. Mit iTunes+Netflix dürfte eigentlich...

Anonymer Nutzer 28. Apr 2015

Find ich auch genial. Nicht mehr 2 FBs fürn FireTV Stick benutzen. Yeah ^^

ve2000 28. Apr 2015

Ok, obwohl kein Tunein Fan mehr seit dem ganzen Social Gedöns, kurz angetestet. Meint ihr...

bongj 27. Apr 2015

Ich denke nicht, dass Amazon mit der Hardware etwas verdient. Ihnen wird es primär darum...

Anonymer Nutzer 27. Apr 2015

Wenn man keinen PC zur Hilfe nehmen kann,dürfte man in Zukunft auch keinen Bedarf für...


Folgen Sie uns
       


The Cleaners - Interview mit den Regisseuren

Die beiden deutschen Regisseure Moritz Riesewieck und Hans Block schildern im Interview mit Golem.de Hintergründe über ihren Dokumentationsfilm The Cleaners.

The Cleaners - Interview mit den Regisseuren Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Pillars of Eternity 2 im Test: Fantasy unter Palmen
    Pillars of Eternity 2 im Test
    Fantasy unter Palmen

    Ein klassisches PC-Rollenspiel in der Art von Baldur's Gate, aber in einem karibisch angehauchten Szenario mit Piraten und Segelschiffen: Pillars of Eternity 2 entpuppt sich im Test als spannendes Abenteuer mit viel Flair.
    Ein Test von Peter Steinlechner


        •  /