Abo
  • Services:

Google: Nexus 9 als erstes Tablet mit 64-Bit-Tegra von Nvidia

Kleineres Display, aber höhere Auflösung und eines der schnellsten ARM-SoCs - Googles Nexus 9 soll Maßstäbe setzen. Das Tablet wurde bei HTC entwickelt und soll ab November verfügbar sein.

Artikel veröffentlicht am , /
Nexus 9
Nexus 9 (Bild: Google)

Nach fast 2 Jahren schickt Google sein größtes Tablet, das Nexus 10, in Rente: Als Nachfolger hat Google heute das Nexus 9 präsentiert, das in Zusammenarbeit mit HTC entwickelt worden ist. Das Vorzeige-Tablet für Android 5.0 alias Lollipop besitzt passend zur neuen Hauptversion des mobilen Betriebssystems von Google das 64-Bit-System-on-a-Chip Tegra K1 von Nvidia.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Marienhaus Dienstleistungen GmbH, Saarlouis, Losheim am See

Die auch als "Denver" bekannte Version des Tegra K1 besitzt zwei auf der ARM-v8-Architektur basierende Kerne, die 64-Bit-Code unterstützen. Diese takten mit bis zu 2,3 GHz Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der interne Flash-Speicher ist je nach Version 16 oder 32 GByte groß.

Obwohl nur zwei Kerne vorhanden sind, könnte der K1 Denver einer der derzeit schnellsten ARM-Chips sein. Nvidia hat die Caches für Befehle und Daten mit 128 und 64 KByte für eine mobile CPU sehr groß ausgelegt, zudem arbeiten die Kerne 7-fach skalar: Sie können also sieben Befehle parallel abarbeiten. Nur Apples A7 mit 9-facher Skalarität ist derzeit bei der Single-Thread-Leistung noch schneller.

  • Nexus 9 (Bild: Google)
  • Nexus 9 (Bild: Google)
  • Nexus 9 (Bild: Google)
  • Nexus 9 (Bild: Google)
  • Nexus 9 (Bild: Google)
  • Nexus 9 (Bild: Google)
Nexus 9 (Bild: Google)

Das 8,9-Zoll große Display im 4:3-Format löst mit 2.048 x 1.536 Pixeln auf. Das neue Nexus-Tablet ist mit WLAN nach 802.11a/b/g/n und dem schnellen ac ausgestattet, zudem läuft Bluetooth in der Version 4.0 LE, und ein NFC-Chip ist ebenfalls eingebaut. Eine 8-Megapixel-Kamera befindet sich auf der Rückseite, die Frontkamera besitzt 1,6 Megapixel und sollte für Videotelefonie ausreichen. Das Gehäuse misst 154 x 229 mm und ist 8 mm dünn, die Kunststoff-Rückseite ist mattiert.

Das Tablet wird mit dem heute offiziell vorgestellten Android 5.0 alias Lollipop ausgeliefert. Die neue Version des Betriebssystems bietet mit dem Material Design eine flache Optik, die deutlich moderner wirkt. Der eigentliche Launcher wurde kaum verändert, am auffallendsten sind die neuen Navigationstasten - ein Kreis, ein Dreieck und ein Quadrat. Sie dienen für die Funktionen Home, Zurück und Taskübersicht.

Das HTC Nexus 9 kann ab dem 17. Oktober 2014 vorbestellt werden. Ab dem 3. November soll es erhältlich sein. Ein passendes Tastaturcover wird Google ebenfalls anbieten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 211,71€ für Prime-Mitglieder
  2. 103,90€
  3. 18,99€

Melibokus 21. Okt 2014

Hallo, seit ein paar Tagen sind bei Google Play das Nexus 9 und das alte Nexus 5...

RonnyStiftel 20. Okt 2014

Als Entwickler: selten so einen Unsinn gelesen

DY 20. Okt 2014

Frage ich mich, weil der A7 als Vergleich herangezogen wurde und als die ARM CPU mit der...

KritikerKritiker 18. Okt 2014

Warum? 64Bit bringt bei Programmen die das nutzen durchaus was. Die GPU Funktionalität...

Bassa 18. Okt 2014

Und kein xxxxxSD-Schacht, so dass man fast schon gewzungen ist, diesen Aufpreis zu...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10 Plus - Test

Das Galaxy S10+ ist Samsungs neues, großes Top-Smartphone. Im Test haben wir uns besonders die neue Dreifachkamera angeschaut.

Samsung Galaxy S10 Plus - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Pauschallizenzen: CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern
Pauschallizenzen
CDU will ihre eigenen Uploadfilter verhindern

Absurder Vorschlag aus der CDU: Anstatt die Urheberrechtsreform auf EU-Ebene zu verändern oder zu stoppen, soll nun der "Mist" von Axel Voss in Deutschland völlig umgekrempelt werden. Nur "pures Wahlkampfgetöse" vor den Europawahlen, wie die Opposition meint?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europawahlen Facebook will mit dpa Falschnachrichten bekämpfen
  2. Urheberrecht Europas IT-Firmen und Bibliotheken gegen Uploadfilter
  3. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform

    •  /