Spaßkamera und Stereo

Der Ein- und Ausschalter sowie der Wippschalter für die Lautstärkeregelung sind wie bisher seitlich an der abgeschrägten Rückseite angebracht und nicht sichtbar, wenn direkt auf das Tablet gesehen wird. Beim Vorgänger monierten wir noch, dass sie auch schwer zu ertasten sind, da sie fast plan mit der Oberfläche waren. Jetzt ragen sie weiter hervor und sind weniger abgerundet und deshalb auch leichter zu erfühlen.

Neu ist eine Benachrichtigungs-LED. Die vorderseitige 1,2-Megapixel-Videokamera ist von der Mitte etwas nach rechts gewandert. Auf der Rückseite ist die Linse für die 5-Megapixel-Kamera verbaut, die dem Vorgänger komplett fehlte. Auf einen Blitz hat Asus aber verzichtet. Bei der mittelmäßigen Kamera sind auch die damit aufgenommenen Fotos nicht besonders gut. Die Farben wirken blass und beim Hereinzoomen in eine Aufnahme verpixeln die Details schnell. Für Schnappschüsse reicht die Qualität gerade so. Bei schwierigen Lichtverhältnissen ist ein deutliches Bildrauschen sichtbar. Die mit der Kamera aufgenommenen 1080p-Videos sind nicht besonders gut, genügen aber für kurze Spaßfilme.

Besserer, aber noch nicht perfekter Sound

Statt nur einem hat das neue Nexus 7 zwei Lautsprecher, die sich oben und unten an der abgeschrägten Rückseite befinden. Der Klang ist deutlich besser als beim Vorgänger, mit ausgewogenen Höhen, die erst bei voller Lautstärke leicht ausfransen. Tiefe Töne geben die Lautsprecher aber kaum von sich. Laut Google kommt der Ton von Fraunhofers Cingo 5.1.

In Benchmarks schneidet das Nexus 7 durchweg besser ab als sein Vorgänger. Die alte Version des Tablets hat einen Tegra-3-SoC von Nvidia, der mit maximal 1,3 GHz getaktet ist. Das aktuelle Modell hat ebenfalls einen Vierkernprozessor, aber einen Snapdragon APQ 8064 S4 Pro von Qualcomm mit Krait-Kernen und einer Taktrate von 1,5 GHz.

Gute Benchmark-Werte

Im Benchmark Geekbench 2 liegt das neue Nexus 7 mit 2.592 Punkten damit deutlich vor dem ersten Nexus 7 mit 1.431 Punkten. Im Javascript-Benchmark Octane Revision 22 liegt die neue Version mit 2.132 Punkten ebenfalls vor dem alten Modell mit 1.120 Punkten.

Auch die Grafikeinheit des aktuellen Google-Tablets - eine Adreno 320 - ist deutlich besser. Im OpenGL-Benchmark T-Rex 2.7 Offscreen von Gfx Bench liegt das neue Nexus 7 mit 16 Bildern pro Sekunde weit vor dem Vorgänger, der nur 3,2 Bilder pro Sekunde schafft. In Egypt 2.5 Offscreen liegt die Bildrate des neuen Nexus 7 bei satten 40 fps statt den 9,8 fps des Vorgängers. Auf beiden läuft Android 4.3, das OpenGL ES 3.0 enthält und das Rendering GPU-beschleunigter 3D-Grafik effizienter macht.

Im OpenGL-Benchmark Ice Storm von 3D Mark schaffte das aktuelle Nexus 7 dann auch 11.500 Punkte und eine durchschnittliche Bildrate von 50 fps. Das Ergebnis des CPU-lastigen Physiktests lag bei 10.500 respektive 35 fps. In Ice Storm Extreme lag der Wert erwartungsgemäß niedriger. Hier schaffte das Nexus 7 6.550 Punkte mit durchschnittlich 27 fps, das Ergebnis der Physikengine lag bei 9.600 Punkten respektive 30 fps. Einen aktuellen Vergleichswert mit seinem Vorgänger gibt es nicht, denn dort lief das Testprogramm unter Android 4.3 nicht durch. In einem Testlauf Ende Mai 2013 schaffte das alte Nexus 7 mit Android 4.2 durchschnittlich 3.500 Punkte.

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 Nexus 7 im Test: Mehr Optik fürs TabletLange Laufzeit 
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WhyLee 02. Sep 2013

Wenn ich mal vergleiche wo die signifikanten Unterschiede liegen: ASUS MeMo 7 HD + 150...

Anonymer Nutzer 30. Aug 2013

Gar nicht wahr, mich interessiert das sehr wohl und ich kaufe es deswegen auch nicht! :-)

spiderbit 29. Aug 2013

soweit ich weiß steht in der Specifikation nirgends das secureboot abgeschaltbar sein...

TTX 29. Aug 2013

Der Grund war und ist das Google keine SD-Karte im Nexus will, da man sie eh nicht...



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