Abo
  • Services:

Nexus 6: Google wollte es groß, Motorola nicht

Das große Display des Nexus 6 war eine Entscheidung von Google. Motorola hätte das Nexus-Smartphone lieber mit einem kleineren Display auf den Markt gebracht. Dem Nexus 6 fehlt zu viel, um das große Display sinnvoll nutzen zu können.

Artikel veröffentlicht am ,
Motorola hätte das Nexus 6 mit einem kleineren Display gebaut.
Motorola hätte das Nexus 6 mit einem kleineren Display gebaut. (Bild: Jewel Samad/AFP/Getty Images)

Motorola hat einen Blick hinter die Kulissen gewährt und einiges zur Entwicklung des Nexus 6 preisgegeben. Das Smartphone wurde seinerzeit zusammen von Google und Motorola entwickelt und kam Ende 2014 auf den Markt. Es sei Googles Entscheidung gewesen, das Nexus 6 mit einem 6 Zoll großen Touchscreen auf den Markt zu bringen, sagte Adrienne Hayes, Chief Marketing Officer bei Motorola, im Gespräch mit Techradar. Motorola hätte die Technik des Nexus 6 auch in ein Gerät mit einem 4,7 Zoll großen Display hineinbekommen.

Stellenmarkt
  1. STUTE Logistics (AG & Co.) KG, Hamburg
  2. Consors Finanz, München

Demnach ist es einfacher, viel Smartphone-Technik in ein Gerät mit einem großen Display als in eines mit einem kleineren Display einzubauen. Offenbar bestimmt Google als Auftraggeber die Beschaffenheit der Nexus-Geräte, der Partner muss das umsetzen und hat offenbar selbst nicht viel zu entscheiden. Allerdings habe der Partner den eigentlichen Geräteaufbau in der Hand, sagt Hayes. Motorola hält es für einen Fehler, das Gerät mit einem derart großen Display auf den Markt gebracht zu haben.

Nexus 6 hat keine Softwareanpassungen für großes Display

Das Nexus 6 konnte Golem.de seinerzeit im Test nicht überzeugen. Dem Gerät mit 6-Zoll-Display fehlen softwareseitig einfach zu viele notwendige Anpassungen. Andere Hersteller von Smartphones mit großem Display waren bereits zur Markteinführung des Nexus 6 einige Schritte weiter: Bei vielen Geräten kann der Bildschirminhalt mit einer einfachen Geste verkleinert werden, um das Gerät weiterhin einhändig bedienen zu können. Bei einem Gerät mit 6-Zoll-Display sind die Finger oft einfach zu kurz, so dass der Gerätebesitzer so manches Bedienelement schlicht nicht erreicht, ohne die andere Hand zu Hilfe zu nehmen.

Um das große Display besser nutzen zu können, ist es bei vielen großformatigen Smartphones möglich, mehrere Apps parallel auf dem Display offen zu haben. Das wird unter anderem dadurch realisiert, dass die Apps neben- oder untereinander erscheinen. Als weitere Möglichkeit lassen sich Apps aber auch direkt über eine andere App in einem kleinen Fenster einblenden. Oftmals passen dann mehrere solcher Minifenster auf den Bildschirm, ohne dass sie sich überlappen.

Das Nexus 6 war das erste Smartphone von Google mit einem derart großen Display. Ein Jahr nach der Nexus-6-Markteinführung hat sich Google besonnen und auch wieder ein Nexus-Modell mit einem kompakten Display ins Sortiment genommen, das Nexus 5X - eine Kooperation zwischen Google und LG. Es war im Grund das Nachfolgemodell des ebenfalls mit LG entwickelten Nexus 5, das Ende 2013 auf den Markt gekommen war. Als Nachfolger des Nexus 6 diente dann vergangenes Jahr das Nexus 6P, das Google zusammen mit Huawei entwickelt hat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,98€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.08.)
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-63%) 22,49€
  4. 2,99€

ArthurDaley 20. Jun 2016

So ist es. Ich habe meines schon letzten Sommer für nur noch 300 Euro bei Mediamarkt...

Labbm 28. Feb 2016

Das kann man nicht wissen. Wenn der Markt nichts brauchbares her gibt, behält man...

Labbm 28. Feb 2016

Ich bin vom Nexus 5 umgestiegen auf das LG V10 mit 5.7 Zoll, vor derartigen Größen habe...

sparvar 27. Feb 2016

jip ist ein super teil - leider nur 32gb. mit 64 hätte ich auch zugeschlagen. btw 32gb...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook X Pro - Test

Das Matebook X Pro ist ein gutes 14-Zoll-Ultrabook mit sinnvollen Anschlüssen, guten Eingabegeräten sowie Intel-Quadcore und dedizierter Geforce-Grafik. Die eigenwillige Kamera aber gefällt nicht jedem.

Huawei Matebook X Pro - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden
  2. Landspace Chinesisches Raumfahrtunternehmen kündigt Raketenstart an
  3. Raumfahrt @Astro_Alex musiziert mit Kraftwerk

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nur noch Wochenende Taz stellt ihre Printausgabe wohl bis 2022 ein
  2. Cybercrime Bayern rüstet auf im Kampf gegen Anonymität im Netz
  3. Satelliteninternet Fraunhofer erreicht hohe Datenrate mit Beam Hopping

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /