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Großes Display - und nun?

Schwach ist, dass Google beim Nexus 6 die Größe des Nexus-Displays durch keinerlei Software-Funktionen unterstützt. Es gibt weder einen Multi-Window-Modus noch verschiebbare Mini-Apps, auch keinen Einhandmodus, wie ihn etwa Huawei beim gleich großen Ascend Mate 7 anbietet. Im Grunde wird der große Bildschirm nicht sinnvoll genutzt - hier haben die angepassten Nutzeroberflächen anderer Hersteller deutliche Vorteile gegenüber der reinen Android-Version, wie sie auf dem Nexus läuft.

  • Fotos des Nexus 6 haben einen etwas niedrigen Kontrast, die Schärfe hingegen stimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Kontrast ist beim Moto X besser, die Schärfe ist wie beim Nexus 6 sehr gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Moto X hat einen 5,2 Zoll großen Bildschirm, das Display des Nexus 6 ist mit 6 Zoll deutlich größer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vom Design her ähneln sich die beiden Smartphones sehr, beide werden von Motorola gebaut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auf der Rückseite haben beide Geräte eine 13-Megapixel-Kamera mit einem ringförmigen Blitz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • An der Oberseite befindet sich eine markante Ausbuchtung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beide Displays sind hochauflösend - das des Nexus 6 hat 1440p, das des Moto X 1080p. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nexus 6 kommt bereits mit Android 5.0, das Moto X muss noch auf das Update warten. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Fotos des Nexus 6 haben einen etwas niedrigen Kontrast, die Schärfe hingegen stimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Merkwürdigerweise wird unser Nexus 6 bei einer USB-Verbindung mit Windows-7-PCs nicht vom Rechner erkannt. Zwar wird uns auf dem Smartphone angezeigt, dass das Gerät als Mediengerät angeschlossen wurde, in der Verzeichnisstruktur des PCs erscheint das Nexus 6 jedoch nicht. Dies haben wir mit mehreren Rechnern getestet. Ist auf dem PC Windows 8.1 installiert, wird das Smartphone jedoch problemlos erkannt. Dass es sich hierbei um einen Fehler handelt, der nur bei unserem Testgerät auftritt, können wir nicht ausschließen - es könnte sich um ein Vorserienmodell handeln.

Beide Hauptkameras sind gut

Sowohl das Nexus 6 als auch das Moto X haben eine 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, vom Nutzungsumfang bietet das Motorola-Smartphone allerdings etwas mehr: So kann das Moto X auch Slow-Motion-Videos aufnehmen, was beim Nexus 6 unverständlicherweise fehlt; 4K-Videos beherrschen hingegen beide Smartphones.

Die Kamera-App des Moto X ist mit ihrem Einstellring auf der linken Bildschirmseite etwas intuitiver zu bedienen als die des Nexus 6. Verglichen mit der vor Aufnahmemodi strotzender Kamera-App von Samsung-Smartphones haben sowohl das Nexus 6 als auch das Moto X eher eine dezente Nutzeroberfläche, die sich auf die wichtigsten Einstellungen beschränkt - was wir gut finden.

Der Ringblitz ist völlig sinnfrei

Die Kameras sind bei beiden Smartphones von einem ringförmigen Blitz umgeben. Dieser hat links und rechts neben dem Objektiv jeweils eine LED. Die ringförmige Abdeckung aus klarem Kunststoff soll als Diffusor dienen. Von einem klassischen Ringblitz, wie er etwa in der Makrofotografie eingesetzt wird, ist diese Konstruktion aber doch weit entfernt - die Blitzbilder beider Geräte unterscheiden sich nicht signifikant von denen anderer Top-Smartphones.

Zwischen den beiden Smartphone-Modellen gibt es bei der Qualität der Fotos einige Detailunterschiede. Die Schärfe ist bei beiden ähnlich gut. Feine Details sind bei starker Vergrößerung zwar etwas verwaschen, die Grundschärfe aber ist gelungen und wirkt nicht übertrieben. Beim automatischen Weißabgleich hingegen wählt das Nexus 6 bei Tageslichtaufnahmen in unseren Tests immer eine deutlich neutralere Einstellung als das Moto X, das bei tiefstehender Sonne fast schon Fotos mit Sepiatönung produziert.

Die Frontkameras haben bei beiden Smartphones 2 Megapixel. Dies dürfte für Videotelefonie allemal ausreichen, für qualitativ ansprechende Selbstporträts bieten viele andere Hersteller aber mittlerweile Kameras mit höherer Auflösung.

Die Akkulaufzeit ist bei beiden Smartphones lang

Der Akku des Moto X ist mit 2.300 mAh deutlich kleiner als der des Nexus 6, der eine Nennladung von 3.220 mAh hat. Davon lässt sich allerdings noch nicht auf die Akkulaufzeit schließen - muss der Akku des Nexus 6 doch einen weitaus größeren und höher auflösenden Bildschirm mit Strom versorgen.

Motorola gibt für das Moto X eine Laufzeit von 24 Stunden bei "gemischter Nutzung" an, ohne dies näher zu definieren. Google ist bei den Angaben zur Akkulaufzeit etwas aufschlussreicher: Im Standby-Betrieb soll das Nexus 6 bei ausgeschaltetem Inaktivitäts-Display knapp 14 Tage lang durchhalten, mit eingeschaltetem Inaktivitäts-Display etwas über zehn Tage. Die Gesprächszeit soll bis zu 24 Stunden betragen, die Videowiedergabe soll bis zu zehn Stunden lang möglich sein.

Dies deckt sich mit unseren Erfahrungen: Ein 1080p-Video können wir tatsächlich 10 Stunden lang abspielen, bevor der Akku leer ist - ein sehr guter Wert. In der täglichen Nutzung kommen wir mit dem Nexus 6 problemlos auch bei starker Nutzung über den Tag. Das Moto X erreicht mit 9 Stunden ebenfalls einen sehr guten Wert in unserem Akkutest, auch hier kommen wir locker über den Tag.

 Moto X liest SMS vorVerfügbarkeit und Fazit 
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Truster 16. Dez 2014

Also ich habe mich damals für N4 (welches jetzt meien Freundin hat) und N5 entschieden...

pk_erchner 15. Dez 2014

Lumia 535, 635, 735 110¤, 135¤, 210¤

pk_erchner 15. Dez 2014

... dass es inzwischen für 200 Euro echt Hammer gute Laptops gibt mit super Tastatur nur...

pk_erchner 15. Dez 2014

sowas zieht viel zu viel Strom siehe Nexus 5 .. das hält gerade mal einen halben Tag...

jokey2k 14. Dez 2014

Welche Apps sind bei dir so die großen Energiefresser?


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