Abo
  • Services:

Nexus 5X und Nexus 6P im Test: Googles neue Smartphones sind ihren Preis nicht wert

Das Nexus ist tot, meldeten wir im vergangenen Jahr, jetzt versucht Google, mit gleich zwei neuen Geräten die Reihe wiederzubeleben. Wir haben uns die Smartphones genau angeschaut - und sind am Ende nicht ganz überzeugt.

Artikel von veröffentlicht am
Die neuen Nexus 6P und Nexus 5X
Die neuen Nexus 6P und Nexus 5X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Google hat in diesem Herbst erstmals gleich zwei neue Nexus-Smartphones zugleich präsentiert: das 5,7 Zoll große 6P und das mit 5,2 Zoll Displaydiagonale etwas kleinere 5X. Beim Nexus 5X setzt Google auf die bewährte Zusammenarbeit mit LG, das Nexus 6P hingegen wird erstmals von Huawei gefertigt. Beide klingen vielversprechend, vor allem wegen der neuen Kameras und der nativen Einbindung des Fingerabdrucksensors.

Inhalt:
  1. Nexus 5X und Nexus 6P im Test: Googles neue Smartphones sind ihren Preis nicht wert
  2. Kleiner und großer Snapdragon
  3. Fingerabdrucksensor und neue Kameras
  4. Gute Tageslichtaufnahmen und schneller Fokus
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Besonders beim Nexus 5X dürften Fans des zwei Jahre alten Nexus 5 hellhörig werden. Ein Nexus-Smartphone im Größenbereich von um die 5 Zoll wurde bei der letztjährigen Präsentation des Nexus 6 mit seinem im Vergleich riesigen Bildschirm von knapp 6 Zoll von vielen Nutzern vermisst. Rein von der Größe her hätte das neue Nexus 5X also durchaus Chancen, der Nachfolger des Nexus 5 zu werden. Gleichzeitig gibt es mittlerweile aber auch viele Nutzer, die ein großes Display schätzen - hier löst das Nexus 6P das Nexus 6 ab. Die Bildschirmgröße hat Google zwar etwas verringert, dennoch ist das Display des Smartphones immer noch sehr groß.

  • Aufnahme des Nexus 6P (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufnahme des Nexus 6P (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufnahme des Nexus 5X (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Aufnahme des Nexus 5X (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nexus 5X mit seinem 5,2 Zoll großen Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Nexus 5X ist aus Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unterhalb der neuen 12,3-Megapixel-Kamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Nexus 5X über einen USB-Typ-C-Anschluss (Bild: Martin Wolf, Golem.de)
  • Das Nexus 5X von der Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nexus 6P ist mit seinem 5,7-Zoll-Display größer als das Nexus 5X. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall und sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera ist in einem leicht dickeren Bereich am oberen Rand untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch das Nexus 6P wird über einen USB-Typ-C-Anschluss geladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nexus 6P von der Seite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der dickere Kamerabereich fällt im Alltag nicht weiter auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Nexus 5X mit seinem 5,2 Zoll großen Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Theoretisch gibt es also für jeden Größengeschmack das passende Gerät, allerdings zu stolzen Preisen. Golem.de hat sich beide Geräte genau angeschaut und geprüft, ob die aktuellen Snapdragon-SoCs sehr warm werden und dementsprechend drosseln, und ist der Frage nachgegangen, ob sich die Anschaffung lohnt.

Gleiche Produktlinie, zahlreiche Unterschiede

Das Nexus 5X und das Nexus 6P haben nur wenige Gemeinsamkeiten. Diese betreffen die Hauptkamera, den Fingerabdrucksensor, die Android-Version und den USB-Typ-C-Ladeanschluss. Das Gehäuse des Nexus 6P ist aus Metall, während das des Nexus 5X aus etwas billig wirkendem Kunststoff ist. Auch bei den restlichen Spezifikationen ist das Nexus 6P immer etwas besser ausgestattet als das Nexus 5X.

Stellenmarkt
  1. AXIT GmbH - A Siemens Company, Frankenthal
  2. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg

Dies fängt beim Bildschirm an: Das OLED-Display des Nexus 6P löst mit 2.560 x 1.440 Pixeln auf, das LCD des Nexus 5X mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Das ergibt Pixeldichten von jeweils 518 und 423 ppi. In der Praxis ist ein Schärfeunterschied mit dem bloßen Auge kaum auszumachen. Die Lichtfarbe des Displays ist beim Nexus 5X wärmer als beim Nexus 6P.

Displays mit unterschiedlicher Farbwiedergabe

Im direkten Vergleich wirkt der Bildschirm des 6P leicht blaustichig, der des Nexus 5X erscheint uns farbechter. Die Farben sind beim Nexus 6P im direkten Vergleich etwas knalliger, was an der Verwendung eines OLED-Panels liegt. Allerdings wirken die Farben nicht übertrieben kräftig. Bei der Blickwinkelstabilität liegt das Display des 6P vorne: Hier ändert sich die Helligkeit bei Betrachtung von der Seite aus kaum, während sie beim Nexus 5X etwas nachlässt. Insgesamt gefallen uns beide Displays gut, leicht vorne liegt für uns allerdings trotz der geringeren Auflösung der Bildschirm des Nexus 5X, da er eine bessere Grundfarbtemperatur hat.

Kleiner und großer Snapdragon 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

ArthurDaley 26. Nov 2015

Alles eine Frage der Ansprüche: - Musik höre ich nur daheim über Youtube - Navigieren tut...

topatlant 07. Nov 2015

Irgendwie kommt apo bzgl. Hitzeentwicklung der Nexusse zu ganz anderen Ergebnissen...

Phreeze 06. Nov 2015

es ist falsch den US Steuernsatz hinzuzurechnen, ist doppelte Versteuerung...falsch...

Labbm 05. Nov 2015

Da ist jemand der meine Sprache spricht ;) Man kann die Nexen wirklich gut mit iPhones...

Thaodan 05. Nov 2015

Nur das Hersteller Roms mit Nichten oss sind.


Folgen Sie uns
       


Shift 6m - Hands on (Cebit 2018)

Der Hersteller beschreibt das neue Shift 6M als nachhaltig und Highend - wir haben es uns auf der Cebit 2018 angesehen.

Shift 6m - Hands on (Cebit 2018) Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
    In eigener Sache
    Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

    IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

    1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

    3D-Druck on Demand: Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt
    3D-Druck on Demand
    Wenn der Baumarkt Actionfiguren aus Stahl druckt

    Es gibt viele Anbieter für 3D-Druck on Demand und die Preise fallen. Golem.de hat die 3D-Druckdienste von Toom, Conrad Electronic, Sculpteo und Media Markt getestet, um neue Figuren der Big-Jim-Reihe zu erschaffen.
    Ein Praxistest von Achim Sawall


        •  /