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Nextdoor: Soziales Netzwerk für Nachbarn kommt nach Deutschland

Nextdoor will deutsche Nachbarschaften digitalisieren. Das soziale Netzwerk kommt nach den Niederlanden und Großbritannien auch nach Deutschland und könnte recht nützlich sein.

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Bei Golem.de: Anne Dreshfield, Manager Content Strategy und Digital Communications bei Nextdoor (links) und Sarah Leary, Co-Founder und Vice President Marketing und Operations bei Nextdoor
Bei Golem.de: Anne Dreshfield, Manager Content Strategy und Digital Communications bei Nextdoor (links) und Sarah Leary, Co-Founder und Vice President Marketing und Operations bei Nextdoor (Bild: Achim Sawall/ Golem.de)

Nextdoor, das soziale Netzwerk für Nachbarschaften, startet heute in Deutschland. Das gab das US-Unternehmen am 20. Juni 2017 bekannt. In einer Testphase seien bereits rund 200 Nachbarschaftsnetzwerke auf Nextdoor in Deutschland gegründet worden.

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Nextdoor eröffnet ein Büro in Berlin mit einem Team, das von Ex-StudiVZ-Chef Marcus Riecke geleitet wird.

In dem Netzwerk tauschen sich Nachbarn über Themen wie Handwerker, Babysitter, Kinderabholen, Sport, verschwundene Haustiere, Flohmärkte, Sicherheit vor Einbrechern und Restaurantempfehlungen aus. Nextdoor ist in Deutschland am Rechner sowie über eine iOS- und Android-App nutzbar.

Nextdoor: 142.000 Nachbarschaften in den USA

Das Unternehmen startete im Jahr 2011 in den USA und hat seinen Sitz in San Francisco. Es wird von Millionen Nutzern in mehr als 142.000 Nachbarschaften in den USA genutzt. Genaue Angaben zu den Nutzern werden nicht gemacht.

Im Jahr 2016 begann das Unternehmen eine internationale Expansion in die Niederlande und nach Großbritannien. Weltweit gebe es mehr als 160.000 Nachbarschaften. Das Unternehmen hat insgesamt 200 Millionen US-Dollar in Finanzierungsrunden von Venture-Capital-Unternehmen des Silicon Valley erhalten und wird derzeit mit rund 1 Milliarde US-Dollar bewertet.

Um beizutreten, muss sich jedes Mitglied mit seinem echten Namen anmelden und seine Wohnadresse bestätigen. Nur, wer auch tatsächlich in einer Nachbarschaft lebt, soll in das Netzwerk dürfen. Unterhaltungen und Posts sollen nur verifizierten Mitgliedern der jeweiligen Nachbarschaft zugänglich sein. Alle Nextdoor-Webseiten sind passwortgeschützt. Inhalte und Mitgliederinformationen sollen nicht über Google oder andere Suchmaschinen auffindbar sein.

Sarah Leary, Mitbegründerin und Vice President Marketing und Operations bei Nextdoor, sagte Golem.de: "Zur Verifikation senden wir den Mitgliedern eine Postkarte nach Hause oder rufen auf dem Festnetz an. Jedes Nachbarschaftsnetzwerk braucht einen Gründer, der dann neun weitere Nachbarn zu Nextdoor holt."

Nextdoor wird mit Nebenan.de, DoMeAFavour, lokalportal oder Nachbarschaft.net konkurrieren.

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amagol 21. Jun 2017

Du erwaehnst Mesh und willst das als Endkundenloesung verkaufen? Allein die Tatsache...

decaflon 21. Jun 2017

Ich kann diese negative Sichtweise nicht so ganz verstehen. Was ist daran schlecht, ein...

motzerator 20. Jun 2017

Bei mir heißen die alle "Tach", ich erkenne die eh nicht wieder. Für mich bedeutet gute...

logged_in 20. Jun 2017

Komm schon, FB hat sich über die Zeit eine gewisse (schlechte) Reputation aufgebaut...

Anonymouse 20. Jun 2017

Und weil es bei dir so ist, muss es auch bei allen anderen so sein. So...wir drehen uns...


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