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Nextbit Robin im Test: Das bessere Nexus 5X

Das Android-System des Nextbit Robin ist eng mit einem Onlinespeicher verknüpft: Bei Platzmangel werden Apps ausgelagert. Wie gut dieses Konzept im Alltag funktioniert, hat sich Golem.de im Test angeschaut - und dabei festgestellt, dass jetzt niemand mehr ein Nexus 5X braucht.

Artikel von veröffentlicht am
Das Nextbit Robin mit in grau dargestellten, archivierten Apps
Das Nextbit Robin mit in grau dargestellten, archivierten Apps (Bild: David Bates/Golem.de)

Schon äußerlich unterscheidet sich das neue Android-Smartphone Robin von den meisten anderen aktuellen Mobiltelefonen - statt abgerundeter Ecken und metallischer Oberflächen hat das erste Smartphone von Nextbit Kanten und eine ungewöhnliche Farbgebung. Hinter der eigenen Formensprache steckt aber mehr: Das Robin ist das erste Smartphone, das automatisch Apps in einen Cloud-Speicher auslagert, wenn der Speicherplatz knapp wird.

Das Prinzip ist recht einfach: Stehen im 32 GByte großen internen Flash-Speicher nur noch zwischen ein und zwei GByte zur Verfügung, beginnt das Robin, länger nicht genutzte Anwendungen vom Smartphone zu löschen. Wird eine dieser ausgelagerten Anwendungen wieder benötigt, genügt ein Klick auf das ausgegraute App-Icon, und das Programm wird wieder aus der Cloud auf das Smartphone gespielt.

  • ... finden sich allerdings ...
  • ... über das ganze Smartphone verteilt. Hier auf dem Display zu sehen: Die ausgeblendeten App-Icons von archivierten Anwendungen. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Sowohl die Lautstärkeregler ...
  • ... als auch die Frontkamera und die Lautsprecher sind rund. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • An der Seite ist ein Fingerabdrucksensor in den ovalen Einschaltknopf verbaut. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Nextbit Robin von der Seite (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Geladen wird das Robin über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm sind graue App-Icons zu erkennen - dies sind die in die Cloud verschobenen Anwendungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Smart-Storage-Einstellungen ist direkt sichtbar, wie viel Platz noch auf dem Smartphone selbst und in der Cloud verfügbar ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Sowohl Apps als auch Fotos werden archiviert - Videos hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Benötigt der Nutzer eine archivierte App wieder, muss er sie antippen. Daraufhin wird sie samt Nutzerdaten wiederhergestellt - in diesem Fall eBay Kleinanzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Stand der Wiederherstellung wird der Nutzer auch in der Benachrichtigungsleiste informiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des US-Startups. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Robin hat ein ungewöhnliches Design - das Gehäuse ist aus Kunststoff und ziemlich kantig. Runde Elemente ...
Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des US-Startups. (Bild: David Bates/Golem.de)

Im Test überprüft Golem.de neben den technischen Aspekten des Smartphones, wie gut sich dieses Prinzip für den Alltag eignet. Je mehr wir uns mit dem Robin beschäftigten, desto klarer wurde, dass Google ein Problem hat: Das erste Nextbit-Smartphone ist letztlich das bessere Nexus 5X.

Bunte und graue App-Icons

Schalten wir das Robin ein, fallen uns auf dem 5,2 Zoll großen Full-HD-Display zunächst mehrere graue App-Icons auf, die wir von anderen Smartphones deutlich farbenfroher kennen. Nextbit hat uns das Test-Gerät bereits voller Apps und Fotos geliefert, weshalb die ersten Apps schon in die 100 GByte große Cloud ausgelagert wurden. Anders als bei gelöschten Anwendungen finden sich diese gesicherten Apps trotzdem weiterhin in unserer App-Übersicht wieder - wie bei iOS werden alle Programme auf dem Startbildschirm angezeigt.

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Der verfügbare interne Speicherplatz lag bei Auslieferung unseres Testmusters bei um die 1,5 GByte. Ab ungefähr dieser Schwelle werden bei Neuinstallationen auf dem Robin bestehende Apps und auch Fotos in die Cloud verschoben - Nextbit nennt diese Funktion Smart Storage. Dabei geht das Smartphone nach Häufigkeit der Nutzung vor: Je seltener eine App verwendet wird, desto eher fliegt sie bei Platzproblemen vom Smartphone.

Auch Fotos werden in der Cloud gesichert 
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Labbm 20. Feb 2016

Ich hab sogar zwei Otg sticks, aber das ist auch ein ziemlicher Krampf zumal man nicht...

lars.vorherr 19. Feb 2016

hmmm naja gut das man Netz für Cloud brauch sollte auf einem IT-Portal nicht extra...

widar23 19. Feb 2016

Klingt plausibel. Hätte man ja auch gleich in den Artikel schreiben können.

Moe479 19. Feb 2016

Der Vorteil ist der dir ein billigeres gerät teurer verkaufen zu können und auch noch...

Moe479 19. Feb 2016

Man muss schon Systemrelevanz erreichen damit einen der Steuerzahler trägt ... das ist...


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