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Das Nextbit Robin mit in grau dargestellten, archivierten Apps
Das Nextbit Robin mit in grau dargestellten, archivierten Apps (Bild: David Bates/Golem.de)

32 GByte bleiben 32 GByte

Der physische Speicher des Robin wird trotz der Backup-Möglichkeit weiterhin getrennt von der Cloud behandelt. Wollen wir bei 1 GByte freiem Flash-Speicher Kartenmaterial von Here Maps in der Größe von knapp 1,6 GByte herunterladen, erhalten wir eine Fehlermeldung mit dem Hinweis, mehr Speicher freizumachen. Das Robin reagiert bei einer tatsächlichen Überschreitung des Speicherplatzes also nicht "on the fly" mit dem Backup von installierten Apps, sondern benötigt immer einen Restplatz des Flash-Speichers.

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  • ... finden sich allerdings ...
  • ... über das ganze Smartphone verteilt. Hier auf dem Display zu sehen: Die ausgeblendeten App-Icons von archivierten Anwendungen. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Sowohl die Lautstärkeregler ...
  • ... als auch die Frontkamera und die Lautsprecher sind rund. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • An der Seite ist ein Fingerabdrucksensor in den ovalen Einschaltknopf verbaut. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Nextbit Robin von der Seite (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Geladen wird das Robin über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm sind graue App-Icons zu erkennen - dies sind die in die Cloud verschobenen Anwendungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Smart-Storage-Einstellungen ist direkt sichtbar, wie viel Platz noch auf dem Smartphone selbst und in der Cloud verfügbar ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Sowohl Apps als auch Fotos werden archiviert - Videos hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Benötigt der Nutzer eine archivierte App wieder, muss er sie antippen. Daraufhin wird sie samt Nutzerdaten wiederhergestellt - in diesem Fall eBay Kleinanzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Stand der Wiederherstellung wird der Nutzer auch in der Benachrichtigungsleiste informiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des US-Startups. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Robin hat ein ungewöhnliches Design - das Gehäuse ist aus Kunststoff und ziemlich kantig. Runde Elemente ...
In den Smart-Storage-Einstellungen ist direkt sichtbar, wie viel Platz noch auf dem Smartphone selbst und in der Cloud verfügbar ist. (Screenshot: Golem.de)

Insgesamt halten wir Smart Storage für eine gelungen umgesetzte Funktion, die dem Robin ein Alleinstellungsmerkmal verleiht. Das automatische Verschieben in die Cloud funktioniert tadellos, auch das anschließende Wiederherstellen der Apps samt der Nutzerdaten klappt problemlos. Ausgeliefert wird das Robin standardmäßig mit der Einstellung, Smart Storage nur in WLANs zu verwenden; um sie mit einem vollgepackten Smartphone wirklich sinnvoll im Alltag verwenden zu können, sollten Nutzer dem Smartphone aber auch das Backup in Mobilnetzen erlauben.

Dann ist es aber sinnvoll, bestimmte große Apps festzupinnen, damit diese nicht ungewollt in die Cloud verschoben und von unterwegs wieder heruntergeladen werden müssen - was dann das Datenvolumen stark belasten würde. Zudem sollte grundsätzlich ausreichend Datenvolumen vorhanden sein. Was fehlt, ist die Möglichkeit, automatisch Apps oder Fotos ab einer bestimmten Größe vom Cloud-Backup auszuschließen.

Speicherkarte oder Cloud-Speicher?

Nextbit muss sich natürlich der Frage stellen, ob ein Speicherkartensteckplatz nicht ihren Cloud-Service ersetzen kann. Für dieses Argument spricht, dass sich sowohl Fotos, Musik, und Videos darauf speichern lassen und zudem Apps dorthin verschoben werden können. Allerdings ist die automatisierte Lösung des Robin tatsächlich komfortabler. Im Kern ließe sich die Funktion jedoch tatsächlich durch eine Speicherkarte ersetzen - allerdings gibt es noch etwas, das für sie spricht.

Denn: Für die Smart-Storage-Funktion zahlen Käufer des Nextbit Robin im Grunde nichts drauf. Das Smartphone kostet umgerechnet inklusive Versand und Steuern um die 450 Euro und ist damit genauso teuer wie andere Geräte mit vergleichbarer Ausstattung. Und die ist beim Robin ziemlich gut: Im Inneren arbeitet ein Snapdragon 808, dessen sechs Kerne insgesamt eine Taktrate von bis zu 2 GHz erreichen können. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, neben Quad-Band-GSM und UMTS unterstützt das Smartphone LTE. WLAN beherrscht das Robin nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 4.0 LE. Neben einem GPS-Empfänger ist auch ein NFC-Chip eingebaut.

 Auch Fotos werden in der Cloud gesichertSnapdragon 808 mit nur leichtem Drosselproblem 

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Labbm 20. Feb 2016

Ich hab sogar zwei Otg sticks, aber das ist auch ein ziemlicher Krampf zumal man nicht...

lars.vorherr 19. Feb 2016

hmmm naja gut das man Netz für Cloud brauch sollte auf einem IT-Portal nicht extra...

widar23 19. Feb 2016

Klingt plausibel. Hätte man ja auch gleich in den Artikel schreiben können.

Moe479 19. Feb 2016

Der Vorteil ist der dir ein billigeres gerät teurer verkaufen zu können und auch noch...

Moe479 19. Feb 2016

Man muss schon Systemrelevanz erreichen damit einen der Steuerzahler trägt ... das ist...



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