Verfügbarkeit und Fazit

Nextbit beginnt jetzt, Geld für das Robin-Smartphone auf Kickstarter zu sammeln. Die Macher haben sich zum Ziel gesetzt, 500.000 US-Dollar innerhalb von 30 Tagen zusammenzubekommen. Wer das Projekt unterstützt, erhält das Smartphone zu einem reduzierten Preis. Die ersten 1.000 Unterstützer bekommen es für 300 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versandkosten. Die Auslieferung ist für Januar 2016 geplant. Wenn dieses Kontingent aufgebraucht ist, kostet das Smartphone über Kickstarter 350 US-Dollar zuzüglich weiterer Kosten. Die zweite Charge soll dann im Februar 2016 ausgeliefert werden.

  • Robin-Smartphone (Bild: Nextbit)
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  • Robin-Smartphone (Bild: Nextbit)
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Robin-Smartphone (Bild: Nextbit)

Das Smartphone erscheint nur dann, wenn das vom Anbieter gesteckte Finanzierungsziel erreicht wird. Dann soll es im Februar 2016 zum Preis von 400 US-Dollar auf den Markt kommen.

Fazit

Der Ansatz des Robin-Dienstes klingt vielversprechend, und es ist eine pfiffige Idee, brachliegende Daten automatisch auf dem Smartphone zu erkennen und auszulagern. Allerdings dürfte das Versprechen, dass damit alle Sorgen bezüglich freien Speichers auf dem Smartphone für immer erledigt sind, nicht in die Praxis umzusetzen sein. Denn das Smartphone hat keinen Steckplatz für Micro-SD-Karten, und die 100 GByte können auch so irgendwann ausgeschöpft sein.

Wer sich ein Smartphone mit mindestens 32 GByte Speicher samt Speicherkartensteckplatz sowie eine 128 GByte große Micro-SD-Karte zulegt, ist sogar besser dran als Besitzer des Robin-Smartphones. Denn dann kann einfach die Kamera-App so eingestellt werden, dass sie alle Fotos und Filme auf der Speicherkarte ablegt, so dass der interne Speicher entlastet wird. Dann stehen dem Gerätebesitzer sogar mindestens 28 GByte mehr freier Speicher zur Verfügung als beim Robin-Konzept - zumal beim Auslagern der Bilder noch Miniaturansichten auf dem Gerät verbleiben, was bei entsprechend vielen Bildern auch noch mal Speicherplatz in Anspruch nimmt.

Das Synchronisieren der App-Installationen ist eine nette Idee, allerdings dürfte das für die meisten Nutzer nicht unbedingt erforderlich sein. Selbst wer viele Apps auf seinem Gerät hat, kommt schon gut mit einem 16-GByte-Gerät aus - vorausgesetzt bei den Apps handelt es sich nicht um viele Spieletitel mit aufwendigen Grafiken und entsprechendem Platzbedarf. Allerdings dürfte es in der Praxis auch nicht sonderlich erfreulich sein, wenn so eine App in der Cloud ausgelagert wird und von dort mal eben nachinstalliert werden muss. Denn das Starten der App kann dann durchaus mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Das dürfte die Geduld vieler Nutzer überstrapazieren.

Es ist schade, dass Nextbit seinen Dienst nur in Verbindung mit dem zugehörigen Smartphone anbietet. Wenn es ihn auch für andere Android-Smartphones gäbe, könnte er für den einen oder anderen Nutzer eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Bisher hat Nextbit nicht vor, den Dienst auch für andere Geräte anzubieten, vielleicht denkt der Anbieter hier noch um.

Nachtrag vom 2. September 2015, 6:05 Uhr

Am ersten Tag der Kickstarter-Kampagne hat Nextbit das selbstgesteckte Finanzierungsziel für das Robin-Smartphone erreicht. Nach weniger als 14 Stunden haben knapp 1.450 Unterstützer rund 545.000 US-Dollar zusammengetragen. Nach Angaben von Android Central war das Finanzierungsziel nach weniger als zwölf Stunden erreicht. Gegen 23:30 Uhr am 1. September 2015 war es noch nicht so weit, da gab es aber bereits etwa 1.235 Unterstützer, die rund 445.000 US-Dollar gesammelt hatten. In den vergangenen 6,5 Stunden kamen demnach nochmal 100.000 US-Dollar dazu.

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 Robin-Smartphone mit guter Ausstattung
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menecken 19. Okt 2015

Ging nur als Backer

Bautz 03. Sep 2015

Das ware zu einfach!

Liberto 02. Sep 2015

Bestimmt würde es weniger Rohstoffe verbrauchen, die Privatsphäre besser schützen und...

Midian 01. Sep 2015

ein Designfail. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber meiner ist...



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