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Nextbit: Razer kauft Hersteller von Cloud-Smartphone Robin

Das Gaming-Unternehmen Razer hat den Hersteller des Cloud-Smartphones Robin, Nextbit, gekauft. Die Angestellten wurden komplett übernommen, Nextbit soll weiterhin unabhängig agieren und neue Produkte entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Nextbit Robin mit grauen, in der Cloud hinterlegten Apps
Das Nextbit Robin mit grauen, in der Cloud hinterlegten Apps (Bild: David Bates/Golem.de)

Der Hersteller von Gaming-Hardware Razer hat sein Geschäftsfeld erweitert: Das Unternehmen hat Nextbit gekauft, das im September 2015 das Smartphone Robin vorgestellt hat. Über den Kaufpreis wurden keine Details veröffentlicht, der Kauf soll bereits Anfang Januar 2017 erfolgt sein.

  • ... finden sich allerdings ...
  • ... über das ganze Smartphone verteilt. Hier auf dem Display zu sehen: Die ausgeblendeten App-Icons von archivierten Anwendungen. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Sowohl die Lautstärkeregler ...
  • ... als auch die Frontkamera und die Lautsprecher sind rund. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • An der Seite ist ein Fingerabdrucksensor in den ovalen Einschaltknopf verbaut. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Nextbit Robin von der Seite (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Geladen wird das Robin über einen USB-Typ-C-Stecker. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Auf dem Startbildschirm sind graue App-Icons zu erkennen - dies sind die in die Cloud verschobenen Anwendungen. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Smart-Storage-Einstellungen ist direkt sichtbar, wie viel Platz noch auf dem Smartphone selbst und in der Cloud verfügbar ist. (Screenshot: Golem.de)
  • Sowohl Apps als auch Fotos werden archiviert - Videos hingegen nicht. (Screenshot: Golem.de)
  • Benötigt der Nutzer eine archivierte App wieder, muss er sie antippen. Daraufhin wird sie samt Nutzerdaten wiederhergestellt - in diesem Fall eBay Kleinanzeigen. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Stand der Wiederherstellung wird der Nutzer auch in der Benachrichtigungsleiste informiert. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des US-Startups. (Bild: David Bates/Golem.de)
  • Das Robin hat ein ungewöhnliches Design - das Gehäuse ist aus Kunststoff und ziemlich kantig. Runde Elemente ...
Das Nextbit Robin ist das erste Smartphone des US-Startups. (Bild: David Bates/Golem.de)
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Einer Pressemitteilung Razers zufolge hat das Unternehmen alle Mitarbeiter von Nextbit übernommen. Nextbit soll weiterhin unter eigenem Management und unabhängig von Razer agieren. Zudem soll der Support für das Robin fortgesetzt werden.

Robin-Nutzer sollen Funktionen weiternutzen können

Aufgrund des Konzeptes des Robin ist dies eine wichtige Nachricht für Nutzer des Smartphones: Das Robin ist enger als andere Smartphones an eine Cloud angebunden. Das Robin verschiebt längere Zeit ungenutzte Apps automatisch in die Cloud und löscht sie vom Smartphone; die Daten werden dabei erhalten. Je seltener eine App genutzt wird, desto schneller fliegt sie vom Robin.

Will der Nutzer eine dieser Anwendungen wieder verwenden, genügt ein Tippen auf das immer noch vorhandene App-Symbol und das Programm wird wieder hergestellt. Diese Cloud-Auslagerung funktioniert auch bei Fotos; dabei wird eine niedrig aufgelöste Version des Bildes auf dem Smartphone belassen. Zoomt der Nutzer in das Foto hinein, wird es automatisch heruntergeladen. Der Cloud-Mechanismus des Robin hat uns im Test des Robin sehr gut gefallen.

Das Cloud-Prinzip funktioniert aber natürlich nur, solange die dahinterstehende Infrastruktur vorhanden ist. Werden die Server abgeschaltet, funktioniert das Hauptmerkmal des Robin nicht mehr. Razers Pressemitteilung zufolge sollen sich Nutzer diesbezüglich keine Sorgen machen.

Langfristig bleibt aber abzuwarten, ob Nextbit tatsächlich einfach nur den Besitzer gewechselt hat und weiter sowohl neue Hardware entwickeln als auch die bisherige Infrastruktur aufrechterhalten kann. Golem.de hat bei Nextbit weitere Hintergrunddetails angefragt, bislang aber noch keine Antwort erhalten.



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SchmuseTigger 21. Jul 2017

Die sind es gewöhnt das sie alles in einer Pflicht-Cloud teilen. Das sie viel Geld für...


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