Nextbike: Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

In dieser Woche geht das neue geförderte elektronische Fahrradverleihsystem in Berlin an den Start. Mit der VBB-Card soll die Nutzung sofort möglich sein. Die Deutsche Bahn antwortet mit dem Lidl-Bike.

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Bikesharing ändert sich in Berlin.
Bikesharing ändert sich in Berlin. (Bild: Berliner Senat)

In dieser Woche startet Berlin sein neues öffentliches Fahrradverleihsystem. Wie die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bekanntgab, wird das System gemeinsam mit dem Leipziger Betreiber Nextbike am 5. Mai eröffnet. Die Deutsche Bahn hatte im Bieterverfahren keinen Zuschlag bekommen und musste ihre bisherigen Stationen abbauen.

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Nextbike ist das geförderte Fahrradverleihsystem, das bei "einer Ausschreibung das beste Angebot abgegeben hat" und deswegen den Zuschlag bekommen habe, sagte eine Senatssprecherin Golem.de auf Anfrage. "Mit der VBB-Card ist der Zugang zu den Nextbikes möglich, ohne weitere Registrierung". Die elektronische Fahrcard wird von den Abonnenten im Verkehrsverbund Berlin Brandenburg genutzt.

Bahn war aus dem Rennen

Das Netz soll mehr Stationen haben als bisher Call a Bike der Bahn, vor allem innerhalb des S-Bahn-Rings, aber auch außerhalb dieses Gebietes. Zu Beginn soll es rund 2.000 Räder geben. In weiteren Ausbaustufen wird das System auf rund 5.000 Räder an mehr als 700 Stationen anwachsen. Damit, so hieß es, wird es das größte Fahrradverleihsystem Deutschlands sein.

Ständige Nutzer können gegen eine Grundgebühr dauerhaft die erste halbe Stunde kostenlos fahren. Für Spontannutzer wird es einen Pay-As-You-Go-Tarif geben, bei dem die ersten 30 Minuten 1,50 Euro kosten. Weitere Preise stehen noch nicht fest.

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Der Öffnungscode für das Zahlenschloss der Fahrräder wird per SMS oder in der zugehörigen App übermittelt. Die Rückgabe der Fahrräder erfolgt wie die Ausleihe an den Nextbike-Stationen. Eine stationsunabhängige Rückgabe ist nicht möglich.

Die Bahn startete im März mit dem Sponsor Lidl Deutschland das konkurrierende Fahrradverleihsystem Lidl-Bike. Zum Einsatz kommen 3.500 neue Fahrräder. Lidl-Bikes können an jeder Straßenecke zurückgegeben werden.

Im Basis-Tarif kostet Lidl-Bike 1 Euro je 30 Minuten, wenn der Kunde bei der Rückgabe eine der 353 Rückgabezonen nutzt. Im Komfort-Tarif ist die erste halbe Stunde kostenlos. Das Nutzungsgebiet deckt den Bereich innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings ab. Alle früheren Kunden von Call a Bike können auf Lidl-Bike ohne besondere Anmeldung zugreifen.

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plutoniumsulfat 05. Mai 2017

Ja, Luftlinie. Leider ist nur selten neben dem Gleisbett ein Fahrradweg ;) Meist fährt...

He1nz 04. Mai 2017

Wie soll sich das bitte realisieren lassen? Dann müsste ja quasi in jedem Schloss ein...

Spaghetticode 04. Mai 2017

Unter Umständen kommt man auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zur Arbeit. Man...

plutoniumsulfat 04. Mai 2017

Oder das gebrauchte Klapperrad, das klaut eh keiner :D

Spaghetticode 04. Mai 2017

Es gibt nicht nur eine Stadt weiter im Süden, die Steigungen hat. Mir fallen da Mainz...



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